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Devs: Der Sci-Fi-Marathon, der mit jedem Jahr relevanter wird
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Devs: Der Sci-Fi-Marathon, der mit jedem Jahr relevanter wird

Alex Garlands Serie „Devs“ altert wie feiner Wein, warum der Trip in die Quantenwelt auch 2026 ein Pflichtprogramm für Sci-Fi-Fans ist.

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Tommes Parzl
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Ein Trip in die Ungewissheit

Alex Garlands Devs ist keine Serie, die man nebenbei laufen lässt. Sie fordert, verstört und belohnt mit einer Dichte, die sich nicht wiederholt. Seit 2020 auf Hulu (hierzulande bei Disney+) veröffentlicht, ist der Achtteiler ein Musterbeispiel für harte Science-Fiction, die sich mit jeder neuen Sichtung tiefer ins Gehirn frisst.

Warum sie immer besser wird

  • Die Prämisse: Eine junge Software-Ingenieurin (Sonoya Mizuno) untersucht den Tod ihres Freundes in einem mysteriösen Tech-Konzern.
  • Der Kern: Ein Quantencomputer, der die Vergangenheit und Zukunft berechnen kann, mit existenziellen Folgen für Determinismus und freien Willen.
  • Die Machart: Garlands typische kühle Ästhetik, hypnotische Kamerafahrten und ein Soundtrack, der die Bedrohung unter die Haut legt.

Kein Zufall, dass die Geschichte 2026 noch beklemmender wirkt. Die Diskussion um KI-Ethik, algorithmische Vorhersagen und gläserne Bürger hat Devs in eine seltsame Vorreiterrolle katapultiert.

Themen, die brennen

  • Determinismus vs. Freiheit: Ist alles vorherbestimmt? Die Serie stellt diese Frage ohne einfache Antwort.
  • Überwachung und Macht: Wer einen Gottcomputer besitzt, besitzt auch die Kontrolle. Ein Thema, das mit jedem Datenleck relevanter wird.
  • Technologie als Ersatzreligion: Die Entwickler bei Amaya (der fiktiven Firma) beten Algorithmen an. Klingt vertraut.

Alles wird in einer dichten, fast klaustrophobischen Atmosphäre erzählt. Kein Wunder, dass Polygon die Serie als „perfect binge“ bezeichnet.

Der ideale Einstieg

Acht Episoden, keine Längen, ein Ende, das tagelang nachwirkt. Devs ist kein Feelgood-Programm, es ist ein intellektuelles Puzzle, das einen nicht mehr loslässt. Wer noch nicht reingeschaut hat: 2026 ist der perfekte Zeitpunkt. Die Realität ist der Fiktion längst hinterhergelaufen.

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