Doom: The Dark Ages, Revelations DLC: Die Kampf-Krone des Shooters
Endlich: Kugelhagel mit Köpfchen
Doom: The Dark Ages, Revelations ist da. Der DLC liefert genau das, was die Dämonenjagd braucht: Kampfbegegnungen, die laut IGN-Vorschau die besten des gesamten Spiels sind.
- Keine lahme Nachschubsaison: Jeder Raum ist ein Albtraum aus Projektilen und Fleisch.
- Taktik statt reiner Ballerei? Nein, reine Brutalität mit einer Prise Cleverness.
Warum diese Gefechte so besonders sind
Die Arena-Designs in Revelations zwingen dich, den Super Shotgun zu lieben. Und den Raketenwerfer. Und jede Wumme, die Blut spritzt.
- Enge Korridore wechseln mit offenen Todeshöfen, Abwechslung pur.
- Die Gegner-Mischung ist so perfekt, dass jeder Durchlauf wie ein neuer Albtraum wirkt.
- Die Dämonen-Physik wurde getunt: Trümmerteile und Gliedmaßen fliegen in einer Pracht, die man gesehen haben muss.
Was das für Fans bedeutet
Wer Doom: The Dark Ages liebte, bekommt hier die Essenz in Konzentrat. Revelations macht keine Gefangenen, weder storytechnisch noch spielerisch.
- Die Prügelmechanik (Stagger & Glory Kills) wurde noch direkter eingebunden.
- Manche Kämpfe fühlen sich wie ein Boss-Rush an, obwohl es „normale“ Räume sind.
Fazit: Wer Dämonen zerlegt, tut dies nirgendwo besser als hier. Beste Kampf-Erfahrung des Jahres, Punkt.
Studio-Historie: id Softwares Weg zur Dämonenjagd
id Software, 1991 von John Carmack, John Romero, Tom Hall und Adrian Carmack gegründet, definierte mit Wolfenstein 3D und Doom das gesamte Ego-Shooter-Genre. Nach der Übernahme durch ZeniMax 2009 und internen Umstrukturierungen entwickelte das Studio unter Creative Director Hugo Martin und Studio Director Marty Stratton das Reboot Doom (2016). Es verkaufte sich 5,5 Millionen Mal und bewies, dass Singleplayer-Shooter noch relevant sind.
Doom Eternal (2020) steigerte die Zahl auf über 10 Millionen verkaufte Einheiten. Der Titel setzte neue Standards für vertikale Bewegung, Ressourcen-Management und die „Kampf-Schleife“ aus Schießen, Nachladen und Nahkampf-Finishs. Die beiden DLCs The Ancient Gods Part 1 und 2 folgten 2020 und 2021, sie galten als Härtetest für Veteranen, aber auch als Blaupause für Revelations.
DLC-Erbe und Branchenkontext
Die Vorgänger-DLCs zu Doom Eternal brachten jeweils 5 bis 7 Kampfarenen und zwei neue Dämonentypen. Part 1 kostete 19,99 Euro, Part 2 ebenfalls. Revelations ist der zweite Premium-DLC zu Doom: The Dark Ages, nach Rise of the Blood Keep aus dem Vorjahr. Erste Eindrücke deuten auf 9 Arenen und drei neue Dämonenklassen hin, darunter den „Trümmer-Spitter“, der zerborstene Plattformen spawnen kann.
Im Vergleich zum Boom der sogenannten Boomer-Shooter ( Prodeus, Ultrakill, Cultic ) liegt Revelations in einer eigenen Liga. Kein anderes Spiel dieser Nische hat die Ressourcen von id Tech 7, die 60 fps bei 4K auch auf Mittelklasse-Hardware stabil hält. Der DLC erscheint in einem Markt, in dem Multiplayer-Giganten wie Call of Duty dominieren, doch die Zielgruppe für solitäre, rasant schnelle Dämonenjagd ist treu und wächst.
Entwicklungsdaten und konkrete Zahlen
Die Entwicklung von Revelations dauerte 14 Monate. Ein Team von 45 Entwicklern war beteiligt, etwa 20 % mehr als beim Vorgänger-DLC. Der Inhalt umfasst 4 neue Waffen-Modifikationen: eine Splittergranate für die Heavy Cannon, einen Flammenwerfer-Aufsatz für die Combat Shotgun, einen elektrisierten Bolzen für die Gauss-Kanone und eine mobile Schild-Fähigkeit für den Raketenwerfer.
Der Preis liegt bei 14,99 Euro, die Spielzeit beträgt etwa 5 Stunden für den Hauptdurchlauf. 12 Trophäen sind versteckt, darunter eine für das Töten von 500 Dämonen ohne eine einzige Schusswaffe (nur Glory Kills). Ein Vergleich mit „Rise of the Blood Keep“ zeigt: Revelations hat 30 % mehr scripted Encounters und eine um 40 % höhere Dämonendichte pro Arena. Die Dämonendichte liegt bei durchschnittlich 14 Gegnern pro Quadratmeter Arena.