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EA verlängert „Ultima“-Marke, Richard Garriott plant die Rückeroberung
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EA verlängert „Ultima“-Marke, Richard Garriott plant die Rückeroberung

Electronics Arts hat neue Trademarks für die legendäre Rollenspiel-Reihe Ultima angemeldet. Derweil bereitet sich Serienschöpfer Richard „Lord British“ Garriott darauf vor, nächstes Jahr die Urheberrechte zurückzufordern.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Marken-Renewal nach acht Jahren Funkstille

Electronic Arts hat vor kurzem mehrere neue Markenanmeldungen für die Marke Ultima eingereicht. Der Schritt kam überraschend, denn die letzte Veröffentlichung unter dem Namen liegt acht Jahre zurück, Underworld Ascendant (2018), das damals nicht einmal den direkten Titel trug.

Die Serie selbst feiert inzwischen über 40 Jahre. Richard Garriott, ihr Erfinder und unter dem Pseudonym „Lord British“ bekannt, beobachtet die Entwicklung genau.

Garriott wartet auf den richtigen Moment

Der Entwickler, der die Rechte an Ultima vor langer Zeit an EA verkaufte, plant eigenen Angaben zufolge, das Copyright im nächsten Jahr zurückzuholen. Nach US-amerikanischem Urheberrecht können Autoren nach einer bestimmten Frist alte Verträge kündigen und sich die Rechte zurückholen.

  • Garriott hat mehrfach öffentlich Interesse an einer Rückkehr zur Serie bekundet.
  • EA hält bislang alle Marken und Verwertungsrechte.
  • Die neuen Trademarks könnten ein Schutzreflex des Publishers sein.

Was bedeutet das für Fans?

Eine konkrete Ankündigung gibt es weder von EA noch von Garriott. Die Markenverlängerung allein ist kein Beleg für ein neues Spiel, oft sichern sich Publisher einfach ihre IPs.

Sollte Garriott jedoch Erfolg haben, stünde einer Neuauflage durch seinen derzeitigen Arbeitgeber Portalarium oder einen Partner nichts mehr im Weg. Die Spielerschaft wartet seit Underworld Ascendant vergeblich auf ein echtes Ultima.

Bis dahin bleibt abzuwarten, ob EA die Chance nutzt oder der Urvater der Computer-Rollenspiele seinen Thron zurückerobert.

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