Der Start auf Hulu
Der Film Ex Machina von Regisseur Alex Garland ist ab sofort im Streaming-Programm von Hulu verfügbar.
Zehn Jahre nach dem Kinostart bleibt das Werk eine feste Größe im modernen Science-Fiction-Kino.
Hinter den Kulissen des Studios
Verantwortlich für die Produktion war das britische Studio A24 zusammen mit DNA Films.
A24 hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2012 einen Namen für Autorenkino und eigenwillige Genrefilme gemacht, die abseits der großen Hollywood-Blockbuster produziert werden.
- Das Budget von Ex Machina lag bei vergleichsweise bescheidenen 15 Millionen US-Dollar.
- Weltweit spielte der Film an den Kinokassen rund 36,8 Millionen US-Dollar ein.
- Die Effekte entstanden zu großen Teilen bei dem Londoner Studio Double Negative (DNEG), das zuvor an Großproduktionen wie Interstellar arbeitete.
Warum das Debüt nachwirkt
- Alex Garland schuf mit seinem Regiedebüt einen minimalistischen und psychologisch dichten Film.
- Die Handlung konzentriert sich auf die Interaktion zwischen einem Programmierer und der Androidin Ava.
- Kritiker loben seit der Premiere die präzise Kameraarbeit und die klaustrophobische Atmosphäre des Kammerspiels.
Einordnung in die Filmografie von Alex Garland
Vor seiner Arbeit als Regisseur machte sich Garland vor allem als Drehbuchautor einen Namen.
Er schrieb die Skripte für den Danny-Boyle-Film The Beach sowie das postapokalyptische Horror-Drama 28 Days Later.
- Mit Sunshine setzte er 2007 seine Zusammenarbeit mit Boyle im Science-Fiction-Bereich fort.
- Seine Romanadaption von Never Let Me Go erschien 2010 in den Kinos.
- Nach Ex Machina folgte 2018 die ambitionierte Buchverfilmung Annihilation mit Natalie Portman in der Hauptrolle.
Die Bedeutung für das Genre
Der Sci-Fi-Film setzte Maßstäbe für moderne visuelle Effekte und die Darstellung künstlicher Intelligenz auf der Leinwand.
Wer das Werk bisher verpasst hat, kann die Produktion nun über den Streaming-Dienst abrufen.
Konkurrenz und Branchenkontext im Jahr 2015
Das Jahr 2015 war geprägt von starbesetzten Science-Fiction-Filmen wie Star Wars: Das Erwachen der Macht und Der Marsianer.
Gegen diese Giganten positionierte sich Ex Machina als intimes Kammerspiel, das den Fokus komplett auf philosophische Fragen über Bewusstsein legte.
- Der Turing-Test bildet das zentrale wissenschaftliche Motiv der Handlung.
- Schauspieler Oscar Isaac übernahm die Rolle des exzentrischen Tech-Milliardärs Nathan Bateman.
- Alicia Vikander gewann für ihre Darstellung der Androidin Ava im Jahr 2016 den Oscar als beste Nebendarstellerin.