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Faraway: 16 Jahre Entwicklung, ein Arcade-Klassiker
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Faraway: 16 Jahre Entwicklung, ein Arcade-Klassiker

Nach 16 Jahren Entwicklungszeit erscheint Steph Thirions minimalistisches Puzzle-Spiel Faraway am 5. November 2026 für Switch, Switch 2, PS5 und PC.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Sechzehn Jahre für ein Sternbild

Am 5. November 2026 erscheint Faraway für Nintendo Switch, Nintendo Switch 2, PlayStation 5 und Windows PC. Hinter dem minimalistischen Arcade-Puzzle steckt Steph Thirion, ein Solo-Entwickler, dessen früheres Werk Eliss im Jahr 2009 für iOS herauskam. Zwischen den beiden Veröffentlichungen liegen 16 Jahre. Als Publisher fungiert Annapurna Interactive, das Spiel ist ein eigenständiges Werk und kein Teil einer Reihe.

Termin, Plattformen, Preis

  • Release: 5. November 2026, parallel auf allen angekündigten Plattformen.
  • Plattformen: Nintendo Switch, Nintendo Switch 2, PlayStation 5 und Windows PC.
  • PC-Vertrieb: Der Verkauf läuft über Steam; ein Bericht nennt zusätzlich den Epic Games Store, was sich nicht in allen vorliegenden Angaben wiederfindet.
  • Preis: 9,99 US-Dollar. Einen offiziellen Euro-Preis gibt es bislang nicht.
  • Einordnung: eigenständiges Spiel, keine Reihe, kein Vorgänger.

Das Prinzip: Sterne, die verbunden werden müssen

In Faraway geht es um einen Stern, der nur überlebt, solange Sternbilder entstehen. Der Spieler erzeugt diese Konstellationen selbst, und zwar in einer Welt, die prozedural generiert wird. Jede Partie ergibt damit andere Ausgangslagen, das Leveldesign steckt im System und nicht in festen Kulissen. Beschrieben wird das Ganze als Arcade-Puzzle mit minimalistischer Präsentation. Erzählerische Zwischensequenzen sucht man vergebens, die Mechanik muss allein tragen.

Wer ist Steph Thirion?

Steph Thirion arbeitet als Einzelentwickler, nicht als Studio mit Team hinter sich. Sein Name taucht in der Spielegeschichte vor allem im Zusammenhang mit Eliss auf, einem iOS-Puzzler aus dem Jahr 2009. Diese Lücke von 16 Jahren zwischen zwei Veröffentlichungen ist für den kommerziellen Spielemarkt ungewöhnlich. In derselben Zeitspanne hat die Branche mehrere Umbrüche hinter sich gebracht, vom App-Store-Boom über Free-to-play bis zu Abo-Diensten. Thirion hat in dieser Zeit offensichtlich an einem einzigen Projekt weitergearbeitet.

Annapurna bringt Faraway auf vier Plattformen

Annapurna Interactive übernimmt den Part des Publishers. Für einen Solo-Entwickler bedeutet das vor allem Zugang zu Konsolen-Storefronts und zu einem Vertriebsapparat, den man allein nicht stemmen kann. Faraway erscheint am ersten Tag auf Switch, Switch 2, PlayStation 5 und PC, also nicht gestaffelt nach Plattform. Ein solcher Simultan-Start ist bei Independent-Titeln dieser Größe keine Selbstverständlichkeit, sondern Ergebnis einer Publisher-Vereinbarung. Über deren Konditionen ist öffentlich nichts bekannt.

Design statt Spektakel

  • 16 Jahre Entwicklungszeit stehen in krassem Gegensatz zu den Produktionszyklen, in denen die meisten Independent-Titel entstehen.
  • Große Ankündigungen setzen häufig auf erzählerischen Aufwand, auf Zwischensequenzen, Sprecher und Kulissen.
  • Faraway verzichtet auf all das und setzt stattdessen auf eine einzige Regel, die stimmen muss.
  • Prozedurale Generierung verschiebt Arbeit vom Levelbau in die Systemgestaltung, was Fehler gnadenlos sichtbar macht.

Was Spieler am 5. November erwartet

Wer Faraway ausprobieren will, braucht keine Vorkenntnisse: Es gibt keinen Vorgänger, keine fortlaufende Story und keine Season-Pässe. Der Einstiegspreis liegt bei 9,99 US-Dollar, was in Euro umgerechnet werden muss, sobald eine offizielle Angabe vorliegt. Auf Konsole und PC startet das Spiel am selben Tag. Interessant ist der Kontrast zu den üblichen Ankündigungsritualen: Hier gibt es kein großes Marketing-Versprechen, sondern ein fertiges Spiel mit einer klaren Mechanik.

Ein Spiel, das sich gegen den Trend stellt

Die Aufmerksamkeitsökonomie der Branche belohnt laute Projekte mit riesigen Teams und langen Trailern. Faraway geht den anderen Weg und setzt auf eine schlichte Präsentation, die ohne Erklärgrafik und ohne Pathos auskommt. Ob das kommerziell trägt, entscheidet sich ab dem 5. November 2026. Fest steht: Ein Entwickler, der 16 Jahre an einem Spiel arbeitet, hat eine Menge Zeit gehabt, es zu Ende zu denken.

Zwischen Eliss (2009) und Faraway (2026) liegen 16 Jahre, ein Zeitraum, in dem andere Studios mehrere komplette Reihen aufgebaut hätten. Der Preis von 9,99 US-Dollar positioniert das Spiel deutlich unter dem, was Vollpreis-Titel heute kosten. Ein Euro-Preis ist bislang nicht bestätigt. Am 5. November 2026 wird sich zeigen, ob ein Sternbild aus verbundenen Punkten reicht, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Quelle: Polygon.com

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