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Findet Dory: Wie zwei Sekunden Pixar in den Kulturkampf stürzten
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Findet Dory: Wie zwei Sekunden Pixar in den Kulturkampf stürzten

Vor genau zehn Jahren sorgte eine winzige Szene in Findet Dory für hitzige Debatten, und markierte einen Meilenstein für queere Repräsentation bei Pixar.

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Dennis Adam
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Zehn Jahre nach dem Skandal

Am 17. Juni 2016 kam Findet Dory in die Kinos, ein harmloses Sequel zu Findet Nemo. Doch eine zwei Sekunden lange Einstellung sorgte für Aufruhr.

Zu sehen ist ein lesbisches Paar mit einem Kind. Es war das erste Mal, dass Pixar eine queere Beziehung zeigte, wenn auch nur im Hintergrund.

Die zwei Sekunden, die alles veränderten

Die Szene ist leicht zu übersehen. Zwei Frauen stehen nebeneinander, eine Hand auf der Schulter der anderen, ein kleines Mädchen zwischen ihnen.

  • Kein Dialog, keine Benennung der Figuren.
  • Nur ein Bild, das eine Familie zeigt.
  • Konservative Kreise in den USA protestierten sofort.

Für viele Zuschauer war dieser kurze Moment ein Zeichen. Pixar, lange als familienfreundlich und unpolitisch gesehen, betrat Neuland.

Pixar zwischen Kinderunterhaltung und Aktivismus

Das Studio hatte zuvor queere Inhalte gemieden. Findet Dory änderte das, wenn auch nur andeutungsweise.

  • Der Film selbst handelt von einer vergesslichen Fischdame.
  • Die Kontroverse entzündete sich an einem Nebenschauplatz.
  • Pixar reagierte nicht auf die Kritik, ließ die Szene im Film.

Heute, zehn Jahre später, wirkt die Debatte fast absurd. Längst zeigen Animationsfilme wie Onward oder Strange World offen queere Figuren.

Was bleibt von der Kontroverse?

Findet Dory ist kein politisches Manifest. Es ist ein unterhaltsamer Film mit einer winzigen, aber bewussten Geste.

Die zwei Sekunden sind ein historischer Marker. Sie zeigen, wie viel sich in zehn Jahren verändert hat, und wie viel Aufmerksamkeit damals ein flüchtiges Bild erregen konnte.

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