Neue Details aus Japan
Die neueste Ausgabe des japanischen Magazins V Jump enthält exklusive Informationen zu den Spielmechaniken und dem Battle-System von Dragon Ball Xenoverse 3. Der Bericht stammt von Polygon.com und fasst die ersten konkreten Einblicke in das actiongeladene Prügelspiel zusammen.
- Erstmals werden Kernmechaniken des Kampfsystems detailliert gezeigt
- Die Informationen stammen direkt aus dem Magazin, nicht aus unbestätigten Quellen
Was die V Jump-Enthüllung zeigt
Die gesichteten Seiten beschreiben offenbar, wie sich die Kämpfe in Xenoverse 3 von den Vorgängern unterscheiden. Im Fokus stehen neue Bewegungsoptionen, verbesserte Combo-Systeme und Anpassungen der Spezialattacken.
- Frühere Xenoverse-Teile setzten auf einfache, aber wuchtige Schlagfolgen, das neue System scheint mehr taktische Tiefe zu bieten
- V Jump zeigt möglicherweise auch Änderungen am Skill-Tree oder der Charakterentwicklung
- Genauere Angaben zu konkreten Zahlen oder freischaltbaren Fähigkeiten fehlen noch
Erster Eindruck für langjährige Fans
Für Spieler der ersten beiden Xenoverse-Teile dürften die neuen Mechaniken eine willkommene Abwechslung sein. Dragon Ball Xenoverse 3 verspricht, das bekannte Gerüst zu verfeinern, ohne die zugängliche Arcade-Action zu verlieren.
- Die Kämpfe sollen sich flüssiger und reaktionsschneller anfühlen
- Ob das Magazin auch neue Modi oder Online-Features andeutet, ist noch unklar
Entwickler-Historie und der Weg zu Xenoverse 3
Dimps Corporation aus Osaka entwickelt die Xenoverse-Reihe seit 2015. Das Studio wurde 2000 von Ex-Capcom-Mitarbeitern gegründet, darunter der Kampfspiel-Veteran Takashi Nishiyama (Mitbegründer von Street Fighter).
Vor Xenoverse arbeitete Dimps an Dragon Ball Z: Budokai (PS2) und Dragon Ball Z: Burst Limit, beide gelten als Wegbereiter für 3D-Arena-Prügler. Das Studio war zudem an Sonic Unleashed (Wii/PS2) und One Piece: Burning Blood beteiligt. Für Xenoverse 1 und 2 griff Dimps auf die Unreal Engine 4 zurück, für den dritten Teil wird ein Wechsel zur Unreal Engine 5 erwartet, offiziell bestätigt ist das noch nicht.
Die Xenoverse-Reihe in Zahlen
Xenoverse 1 (2015) verkaufte sich über 5 Millionen Mal, Xenoverse 2 (2016) erreichte bis Ende 2022 mehr als 10 Millionen verkaufte Einheiten laut Bandai Namco. Damit ist es das meistverkaufte Dragon-Ball-Spiel der 2010er Jahre nach Dragon Ball FighterZ (10 Millionen ebenfalls, Stand 2023). Das Vorgängermodell erhielt mehr als 15 DLC-Pakete und wurde auf PS4, Xbox One, PC, Nintendo Switch und sogar Google Stadia veröffentlicht. Der anhaltende Support über sieben Jahre zeigt die wirtschaftliche Stärke der Marke: Bandai Namco gab an, dass allein Xenoverse 2 über 200 Millionen US-Dollar Umsatz generierte.
Einordnung in den Anime-Kampfspielmarkt
Xenoverse 3 tritt in einem Segment an, das von Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 4 (8,5 Millionen Verkäufe) und My Hero One's Justice 2 (1,5 Millionen) dominiert wird. Anders als der 2D-Prügler FighterZ setzt die Reihe auf eine semi-offene Hub-Welt, eigene Avatare und kooperative Schlachten gegen KI-Gegner. Die Konkurrenz, etwa Jump Force (2019), scheiterte mit einem ähnlichen Konzept an technischen Mängeln. Dimps konzentriert sich stattdessen auf ein bewährtes Skelett: aufgeräumte Combos, einfache Spezialsteuerung und eine Kampagne, die die Dragon-Ball-Zeitgeschichte umschreibt.
Fazit vor der vollen Enthüllung
Der V Jump-Artikel liefert den ersten offiziellen Vorgeschmack auf Dragon Ball Xenoverse 3. Mehr Details werden wohl in den kommenden Wochen von Bandai Namco selbst bestätigt. Bis dahin bleibt die genaue Funktionsweise der neuen Mechaniken Spekulation, die Richtung ist aber vielversprechend.