GameStop verkauft gebrauchte Teppichfliesen, und Fans schlagen tatsächlich zu
Eine bizarre Auktion von GameStop sorgt für Kopfschütteln, denn der CEO lässt alte Filial-Teppiche für horrende Summen versteigern.
Ein Stück Bodenbelag für Tausende Dollar
GameStop versteigert derzeit alte Teppichfliesen aus ehemaligen Filialen auf seiner Auktionsplattform. Der aktuelle Höchstpreis für ein Stück schmutzigen Industriefilz liegt bei mehreren tausend Dollar.
Diese Aktion richtet sich an Sammler, die ein Stück Geschichte ihrer lokalen GameStop-Filiale besitzen wollen. Die Realität ist jedoch, dass es sich um abgenutzte Bodenbeläge handelt, die jahrelang mit Straßenschuhen betreten wurden.
Warum das eine schlechte Investition ist
Wer sein Erspartes für ein Stück Abfall ausgibt, verliert den Bezug zur Realität. Hier sind die Gründe, warum ihr euer Geld behalten solltet:
- Der materielle Wert der Fliese liegt bei exakt null Euro.
- Die Versandkosten für ein Stück Teppich übersteigen oft den Wert des Objekts.
- Es gibt keinen historischen Kontext, der einen hohen Preis rechtfertigt.
- Das Geld landet direkt in der Tasche eines Milliardärs, der nicht auf eure Spende angewiesen ist.
Was man stattdessen kaufen könnte
Für den Preis einer einzigen, gebrauchten Teppichfliese bekommt man deutlich sinnvollere Dinge für seine Spielesammlung. Hier sind Alternativen, die mehr Freude bereiten:
- Etwa 50 hochkarätige Retro-Games für den Game Boy oder SNES.
- Ein fast neuwertiger GameCube inklusive Zubehör.
- Ein hochwertiges Arcade-Stick-Modell für moderne Kampfspiele.
- Ein komplettes Jahresabo bei einem Indie-Store eurer Wahl.
Die bittere Wahrheit hinter dem Hype
Der CEO von GameStop nutzt hier gezielt die nostalgische Verbundenheit der Fans aus. Diese Strategie zielt darauf ab, nutzloses Inventar in bares Geld zu verwandeln.
Die Auktion läuft noch, aber bisherige Gebote zeigen eine erschreckende Bereitschaft der Community, für wertlose Relikte zu zahlen. Ein offizielles Echtheitszertifikat wertet das Stück Filz nicht auf.
Einige Bieter posten ihre Erfolge bereits stolz auf sozialen Kanälen. Die meisten dieser Fliesen landen vermutlich direkt im Müll, sobald die erste Euphorie verflogen ist.
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