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Gang of Dragon: Yakuza-Nachfolger wohl endgültig tot
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Gang of Dragon: Yakuza-Nachfolger wohl endgültig tot

Neue Indizien aus Famitsu und Social Media deuten darauf hin, dass Nagoshi Studios und ihr Debüt-Titel Gang of Dragon nicht mehr erscheinen werden.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Schlechte Nachrichten aus Japan

Nagoshi Studios, das Studio von Yakuza-Schöpfer Toshihiro Nagoshi, steht offenbar vor dem Aus. Der Hauptinvestor NetEase zog sich zurück, die Website ist offline, der YouTube-Kanal war kurzzeitig verschwunden. Jetzt liefern zwei neue Details den letzten Anschein von Hoffnungslosigkeit.

Zwei klare Indizien

  • In der aktuellen 40th-Jubiläums-Ausgabe der Famitsu wird Nagoshi nur als „game creator“ geführt, ohne Nennung eines Studios. Andere Entwickler werden mit ihrer Firma oder als Freelancer genannt.
  • Wario64 entdeckte auf Twitter, dass Co-Gründer und Director Daisuke Sato in seiner Profilbeschreibung nun „ex-“ vor seiner Rolle bei Nagoshi Studios stehen hat.

Beide Signale sind schwer zu ignorieren. Ein Studio, das noch aktiv ist, würde seinen prominentesten Kopf nicht titellos lassen und ein Mitgründer würde sich nicht selbst als ehemalig bezeichnen.

Was wird aus Gang of Dragon?

Das als Yakuza-Nachfolger angekündigte Action-Spiel Gang of Dragon wurde auf den Game Awards 2023 gezeigt. Seit NetEases Rückzug gab es keine weiteren offiziellen Updates. Angesichts der aktuellen Lage ist eine Veröffentlichung in der ursprünglich geplanten AAA-Form mehr als unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist, dass das Projekt komplett eingestellt wurde.

Trost für alte Yakuza-Fans

Wer auf den typischen Nagoshi-Stil hofft, muss sich anderswo umsehen. Stranger than Heaven (trotz Kontroversen um das Casting) und Virtua Fighter Crossroads könnten zumindest teilweise die Lücke füllen. Nagoshi Studios wäre damit ein weiteres Opfer der aktuellen Branchenkonsolidierung, traurig, aber leider kein Einzelfall.

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