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Geisterjagd mit der Kamera: SOMBRAS: negative frames entführt euch in eine surreale japanische Stadt
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Geisterjagd mit der Kamera: SOMBRAS: negative frames entführt euch in eine surreale japanische Stadt

Das Indie-Horror-Spiel SOMBRAS: negative frames verbindet Filmfotografie mit Grusel-Abenteuer, und lässt euch seltsame Wesen in einer verdrehten japanischen Stadt knipsen.

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Tommes Parzl
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Eine Kamera als Waffe gegen das Unheimliche

SOMBRAS: negative frames ist kein gewöhnlicher Horrortitel. Statt mit Schrotflinte oder Taschenlampe lauft ihr mit einem analogen Filmknipser durch eine verstörte japanische Kleinstadt.

Die Prämisse: Ihr spielt eine japanisch-spanische Fotografiestudentin, die plötzlich in eine bizarre Parallelwelt gezogen wird. Eure Aufgabe? Die Kuriositäten dieser Schattenversion fotografieren, jedes Bild ein Beweis für das Unfassbare.

Warum Film-Fotografie in einem Game funktioniert

  • Der Entwickler verzichtet auf digitale Krakeleien. Stattdessen simuliert das Spiel die Magie des analogen Films, die Spannung beim Auslösen, das Warten auf das Ergebnis.
  • Jeder Schuss kostet ein Negativ. Ihr habt nur eine begrenzte Anzahl Bilder pro Rolle. Das zwingt zum überlegten Framing, nicht zum wilden Draufhalten.
  • Die „Negative Frames“ im Titel sind wortwörtlich zu nehmen: Manche Motive zeigen sich nur im fertigen Abzug, nicht im Sucher.

Das erinnert an Klassiker wie Fatal Frame, ersetzt die Kamera als Waffe aber durch eine als Dokumentationswerkzeug. Der Horror entsteht aus dem Zwang, genau hinzuschauen.

Eine Stadt voller falscher Vertrautheit

Die Spiellandschaft ist ein Twist auf typische japanische Kleinstädte, Schreine, enge Gassen, Reisfelder. Doch alles ist leicht verschoben, mit unheimlichen Details gespickt:

  • Laternen, die flackern, obwohl kein Wind geht.
  • Schaufensterpuppen, die euch nachstarren, sobald ihr vorbeigeht.
  • Ein Geisterschulmädchen hier, ein schwebender Torii-Bogen dort.

Die Grafik setzt auf düstere Farben und eine körnige Textur, die an alte Fotos erinnert. Das passt perfekt zum analogen Look des Spiels.

Ein kleiner Hinweis für Analog-Fans

Wer selbst gerne mit Film fotografiert, wird die Liebe zum Detail schätzen. Die Entwickler haben offenbar verstanden, warum man nach der Entwicklung das Rascheln der Negative liebt. Der Zwang, sich jede Aufnahme genau zu überlegen, gibt dem Spiel eine seltene Ruhe, trotz des Grusels.

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