Ein unterschätztes Stück Technik
Die PS Vita bot mit ihrem OLED-Display und der Remote Play-Funktion zur PS4 technische Möglichkeiten, die ihrer Zeit voraus waren. Trotz der großen Konsolen-Erlebnisse für unterwegs konnte sich Sonys Handheld gegen den Nintendo 3DS nicht durchsetzen.
Heute genießt das System einen Status als Kult-Konsole bei einer kleinen, aber extrem leidenschaftlichen Community. Genau diese Fangemeinde sorgt dafür, dass die Nachfrage nach physischen Modulen das Angebot weit übersteigt.
Warum die Preise explodieren
Da die PS Vita kommerziell nie die Massen erreichte, wurden viele Spiele nur in vergleichsweise geringen Auflagen produziert. Sobald ein Titel aus der Produktion genommen wurde, stieg der Wert auf dem Gebrauchtmarkt rasant an.
- Viele Sammler suchen gezielt nach den physischen Modulen.
- Die begrenzte Verfügbarkeit treibt die Preise für seltene Editionen in die Höhe.
- Leidenschaftliche Fans zahlen heute für manche Titel den mehrfachen ursprünglichen Verkaufspreis.
Checkt eure Spielesammlung
Wer seine alten Regale durchstöbert, findet unter Umständen echte Schätze. Einige der gesuchten Titel sind mittlerweile für ihre Seltenheit bekannt.
- Limited Run Games Veröffentlichungen erzielen häufig besonders hohe Kurse.
- Nischen-RPGs und spezielle japanische Importe sind bei Sammlern besonders beliebt.
- Zustand der OVP und Vollständigkeit haben einen direkten Einfluss auf den Marktwert.
Der Wert der Nostalgie
Der Markt für die PS Vita zeigt, wie ein Nischenprodukt nach seinem offiziellen Lebenszyklus zum wertvollen Sammlerstück reifen kann. Was damals im Ladenregal stand, ist heute oft ein gefragtes Gut.
Es lohnt sich, den eigenen Bestand auf Vollständigkeit zu prüfen. Einige dieser Module liegen heute preislich weit über dem Niveau aktueller AAA-Titel.
Ein unterschätztes Stück Technik
Die PS Vita kam im Dezember 2011 in Japan auf den Markt. Sie bot ein 5-Zoll-OLED-Display mit 960x544 Pixeln und eine Remote Play-Funktion zur PS4, die zu dieser Zeit kein anderes Handheld-System hatte. Sony verpflichtete für den Launch mehrere Studios: Bend Studio lieferte mit Uncharted: Golden Abyss einen Ableger der Erfolgsreihe, nachdem das Studio zuvor die Syphon Filter-Reihe auf der PSP entwickelt hatte. Project Siren, das Team hinter Siren auf PS2, steuerte Gravity Rush bei, ein Action-Abenteuer mit Schwerkraft-Mechanik.
Die Hardware überzeugte, doch der Nintendo 3DS verkaufte sich mit rund 75 Millionen Einheiten fast fünfmal so gut. Die Vita erreichte nur etwa 16 Millionen Einheiten. Fehlentscheidungen wie die teuren proprietären Speicherkarten und die spätere Umstellung von OLED auf LCD im 2000er-Modell trugen dazu bei, dass Publisher dem System fernblieben. Trotzdem entstanden starke Exklusivtitel wie Killzone: Mercenary von Guerrilla Cambridge, einem Studio, das vorher für die MediEvil-Reihe bekannt war.
Warum die Preise explodieren
Da die PS Vita nie die Massen erreichte, wurden viele Spiele nur in vergleichsweise geringen Auflagen produziert. Sobald ein Titel aus der Produktion genommen wurde, stieg der Wert auf dem Gebrauchtmarkt rasant an. Frühe Limited Run Games-Veröffentlichungen wie Breach & Clear (LRG #001) kosteten neu 30 US-Dollar und werden heute für mehrere Hundert Euro gehandelt. Die ersten LRG