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Gravhounds im Early Access: Welcher Hund darf's sein?
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Gravhounds im Early Access: Welcher Hund darf's sein?

Gravhounds ist seit dem 2. November 2026 im Early Access und stellt Spieler vor die schwierigste Frage des Jahres: Dozer, Selene, Luna, Zane oder Finn?

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Tommes Parzl
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Fünf Hundenasen, eine Entscheidung

Wer den Third-Person-Koop-Shooter Gravhounds startet, erwartet Fragen zu Physik, Erkundung und Waffenhandling. Stattdessen hängt man erst einmal minutenlang im Charakterauswahl-Bildschirm. Fünf hundeförmige Helden stehen zur Wahl, jeder mit eigenen Stärken, Schwächen und Spezialfähigkeiten. Die Werte sind allerdings Nebensache, sobald man die Biografien und Outfits sieht.

Was Gravhounds eigentlich ist

  • Entwickler und Publisher: Octopus Panic, Inc. verantwortet beides in Personalunion.
  • Release: Early Access und Game Preview starteten am 2. November 2026, also vor zwei Tagen.
  • Plattformen: PC sowie Xbox Series X|S, zum Start auch im Xbox Game Pass.
  • Preis: Genannt werden 19,99 US-Dollar, zum Launch mit Rabatt auf 14,99 US-Dollar. Ein Euro-Preis ist bislang nicht bestätigt.
  • Genre: Co-op-Action-Builder mit Third-Person-Shooter-, Tower-Defense-, Base-Building- und Extraction-Elementen.

Das Rudel im Detail

  • Dozer, ein Englischer Bulldogge, ist der Tank der Gruppe. Blaumann, Ohr-Tag, Kampf gegen Aliens von neun bis fünf: Der Kerl hat eine Geschichte, die selbst Tank-Muffel weich macht.
  • Selene spielt sich als Allrounderin ohne klare Schwächen. Die Weimaraner-Dame ist damit der naheliegende Einstieg für Neulinge.
  • Luna, offenbar Samojede, bringt “Wärme und Optimismus” mit. Ihre Spezialfähigkeit sind Zoomies, mit denen sie voranprescht und Verbündete kurz mithalten lässt.
  • Zane, ein Dobermann mit Narbe über dem Auge und harter Schale. Ob darunter ein kuschelbedürftiger Kern steckt, ist noch offen.
  • Finn, der Shiba Inu, bietet starke Mobilität und eine Fähigkeit, die seine geringe Startgesundheit ausgleicht. Das Visier ist Geschmackssache.

Ein Looping aus Minen, Türmen und Flucht

Jede Runde folgt demselben Muster: auf einem Alien-Planeten landen, natürliche Ressourcen abbauen, mit dem Leben davonkommen. Anders als in vergleichbaren Titeln bleibt das Geschehen oberirdisch und rund um die eigene Minenanlage, die sich mit Türmen und Verteidigungsanlagen ausbauen lässt. Wer zu weit hinausläuft, um Ressourcen zu holen, lässt die Basis entsprechend ungeschützt zurück. Gegnerwellen nutzen das gnadenlos aus.

Solo wird es ungemütlich

Im Alleingang hält Gravhounds derzeit nicht stand. Die Welt wirkt leer und reagiert zu wenig auf den Spieler, während der Tower-Defense-Loop schnell mehr Management verlangt, als eine Person stemmen kann. In der Gruppe verteidigt jemand die Basis, während andere sammeln gehen. Solo fühlt es sich an wie ein offenes Haustürschloss während des Urlaubs.

Octopus Panic: Debüt mit Vorschusslorbeeren

Octopus Panic ist ein neues Indie-Team, hinter dem Veteranen von Shootern wie Halo und Battlefield stehen. Gravhounds ist das erste Spiel des Studios, ein Standalone-Titel ohne Vorgänger und ohne bestätigte Reihenzugehörigkeit. Das erklärt den Ehrgeiz, aber auch die Ecken und Kanten, die ein Debüt im Early Access nun mal mitbringt. Eine bestehende Marke, auf die man sich stützen könnte, gibt es nicht.

Zwischen Helldivers 2 und Deep Rock Galactic

Wer die Trailer gesehen hat, erkennt sofort die Einflüsse: Helldivers 2 schickt Trupps über weite Strecken, Deep Rock Galactic gräbt sich in die Tiefe. Gravhounds bleibt dagegen lokal, kompakt und oberirdisch. Das macht die Runden kürzer und den Aufbau der Verteidigung wichtiger. In der aktuellen Balance fühlt sich der Umfang allerdings noch dünn an, Missionstiefe und Feintuning stehen auf der To-do-Liste.

Baustelle mit Potenzial

Die Kritikpunkte täuschen nicht darüber hinweg, dass der Unterbau stimmt. Die Schussmechanik sitzt und fühlt sich verlässlich an, die Charakterdesigns sind liebevoll geraten, und die Fortschrittssysteme mit großen Skillbäumen und aufwertbaren Waffen machen neugierig. Für knapp 20 Dollar ist das ein fairer Einstiegspreis. Wer jetzt zugreift, sollte Freunde im Gepäck haben.

Was zum Start wirklich zählt

Konkret bedeutet das: Gravhounds ist am 2. November 2026 auf PC und Xbox Series X|S erschienen, inklusive Game Pass. Der Fokus liegt klar auf Koop, Solo funktioniert der Loop aktuell nicht. Wer sich für Hunde, Türme und Ressourcenabbau begeistern kann, bekommt einen Frühzugang mit sichtbarem Entwicklungspotenzial. Und ganz gleich, welcher Hund am Ende gewählt wird, die Entscheidung dauert länger als die erste Mission.

Quelle: GameSpot - All Content

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