Countdown zur Hölle: Was wir wissen
Destructoid hat den Start des Countdowns für die Doom: The Dark Ages Revelations-Enthüllung gemeldet. Der Bericht liefert ein exaktes Datum und eine genaue Uhrzeit, die Hölle wartet also nicht mehr lange.
Laut der Quelle heißt es „Time to revisit hell!“. Ein klares Signal, dass id Software endlich die Schleier von ihrem düsteren Spin-off lüftet.
Was bedeutet „Revelations“?
Ob es sich um einen Gameplay-Trailer, eine Ankündigung des Releasetermins oder sogar einen Überraschungslaunch handelt, offiziell sagt id Software nichts. Der Begriff „Revelations“ deutet auf eine große Enthüllung hin.
- Plausibel wäre ein erster langer Blick auf die mittelalterliche Höllenlandschaft.
- Auch ein konkretes Releasedatum im Herbst oder Winter 2026 wäre denkbar.
- Eine Demo oder ein Beta-Zugang? Möglich, aber reine Spekulation.
Bisher bekannt zu Doom: The Dark Ages
Das Spiel wurde als düsterer, fantasy-lastiger Ableger der Reihe angekündigt, inklusive neuer Dämonen und schwerer Waffen mit gotischem Einschlag. Die Atmosphäre erinnert an klassische Doom-Teile, jedoch verlegt in eine finstere Ära.
- Erste Konzeptartikel zeigten Burgen, Kathedralen und gerüstete Monster.
- Das Waffen-Arsenal soll neben der Schrotflinte auch Armbrüste und andere historische Schießeisen umfassen.
- Mehr Details sind bis zur Revelations-Enthüllung nicht offiziell bestätigt.
Entwickler im Fokus: id Software
id Software wurde 1991 von John Carmack, John Romero, Adrian Carmack und Tom Hall in Mesquite, Texas gegründet. Ihr erster Hit war Commander Keen (1990), aber der Durchbruch gelang mit Doom (1993), einem Spiel, das die Ego-Shooter-Gattung definierte. Die hauseigene id Tech-Engine trieb danach Quake (1996), Wolfenstein 3D (1992) und unzählige Lizenzprodukte an.
Nach der Übernahme durch ZeniMax Media (2009) und später Microsoft (2021) blieb das Studio in Richardson, Texas aktiv. Aktuelle Projekte: Doom (2016) verkaufte sich über 10 Millionen Mal, Doom Eternal (2020) erreichte rund 10 Millionen Exemplare. Beide Titel nutzen die id Tech 7-Engine, die nun auch für Doom: The Dark Ages erwartet wird.
Die Doom-Reihe: Ein Rückblick
Die Serie begann 1993 mit dem Shareware-Phänomen Doom, das aufgrund seiner gewalttätigen Darstellung von Dämonen und blutigen Kämpfen Kontroversen auslöste. Nach zwei Erweiterungen (The Ultimate Doom, 1995) folgte Doom II (1994) mit der Super Shotgun. Doom 64 (1997) erschien exklusiv für Nintendo 64 und wurde später als Remaster wiederbelebt.
Mit Doom 3 (2004) wagte das Studio einen Horror-orientierten Neustart, der auf Licht- und Schatteneffekte setzte. Nach einer langen Pause brachte Doom (2016) den brutalen, temporeichen Stil zurück, bekannt als „Arkane-Shooter“ mit Glory-Kills. Doom Eternal steigerte die Mobilität durch Dash und Hook und führte eine komplexe Ressourcen-Ökonomie ein. Doom: The Dark Ages wäre der erste Serienableger, der die Science-Fiction-Elemente komplett gegen mittelalterliche Ästhetik tauscht.
Branchenkontext: Mittelalter-Shooter
Ein Shooter mit Fantasy-Setting ist kein Novum: Dark Messiah of Might and Magic (2006) kombinierte Ego-Perspektive mit Magie und Nahkampf. Elder Scrolls V: Skyrim ließ sich schlecht mit der Wucht von Doom vergleichen. Hellgate: London (2007) vermischte Dämonen mit Apokalypse, scheiterte aber an technischen Problemen. Näher dran: Chivalry 2 (2021) oder Mordhau (2019), reine Mittelalter-Kämpfer ohne Schusswaffen.
id Software selbst schaffte mit Wolfenstein: The Old Blood (2015) einen Nazi-Überfall im Zweiten Weltkrieg, ein historisches Setting, aber mit Sci-Fi-Overlays. Doom: The Dark Ages könnte eine Nische besetzen: brutale Ego-Shooter-Mechanik in einer Welt aus Burgen und Kreuzzügen. Die Frage ist, ob die charakteristische „Push-forward“-Kampfweise des modernen Doom auf Armbrüste und Schwerter übertragbar ist. Konkrete Verkaufszahlen von Genre-Vergleichen liegen nicht vor, doch die Marke Doom garantierte 2020 über 16 Millionen verkaufte Einheiten seit 2016, genug Druck für einen erfolgreichen Ableger.
So läuft der Countdown
Fans können die aktuelle Countdown-Uhr auf Destructoid oder direkt auf den Kanälen von id Software verfolgen. Wahrscheinlich wird der Revelations-Trailer auf Plattformen wie YouTube oder Twitch live geschaltet.
- Der exakte Zeitpunkt ist aus dem Destructoid-Beitrag ersichtlich.
- Wir von EndeNews.de halten euch auf dem Laufenden, sobald die Hölle losbricht.
Doom: The Dark Ages verspricht, die Reihe in eine ungewohnte, aber brutale Richtung zu führen. Am 31. Oktober 2024 veröffentlichte Bethesda bereits einen Teaser auf dem offiziellen Doom-Account, genau ein Jahr vor dem mutmaßlichen Enthüllungstermin.