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id Software 'im Wesentlichen tot': Duke-Nukem-Mitschöpfer zerpflückt Microsofts Sparkurs
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id Software 'im Wesentlichen tot': Duke-Nukem-Mitschöpfer zerpflückt Microsofts Sparkurs

George Broussard kritisiert die Massenentlassungen bei id Software, fast die Hälfte des Studios soll gehen müssen. Microsoft ernte nur PR fürs Nicht-Schließen, die Realität sei eine andere.

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Dennis Adam
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Ein Schock für die Ego-Shooter-Legende

George Broussard, Mitschöpfer von Duke Nukem 3D und Urgestein der Branche, hat kein Blatt vor den Mund genommen. In einer Stellungnahme zu den aktuellen Einschnitten bei id Software sagt er: Der Entwickler von Doom und Quake sei „im Wesentlichen tot“. Grund sind Berichte, dass fast die Hälfte der Belegschaft entlassen wurde, ein harter Schlag für ein Studio, das Genre-Geschichte schrieb.

Broussard, selbst kein Unbekannter im Konsolidierungs-Wahnsinn der Industrie, sieht das Problem bei Microsoft. Der Konzern sammle sich „anständige PR dafür, einer der Guten zu sein“, indem er Studios nicht komplett schließt. Doch die Realität sehe anders aus.

Microsofts “Gutmenschen”-Kurs unter der Lupe

  • Statt Studios dichtzumachen, lässt Microsoft sie langsam ausbluten.
  • „id Software ist ein Schatten seiner selbst“, so Broussard sinngemäß. Die verbliebenen Teams kämpfen mit massiv geschrumpften Kapazitäten.
  • Der Schritt passt in ein Muster: Auch bei 343 Industries (Halo), Arkane Austin und Tango Gameworks gab es 2024 und 2025 tiefe Einschnitte, nach der Übernahme von Activision Blizzard.

Microsoft selbst hat die genauen Zahlen nie bestätigt, doch interne Quellen und Branchenkenner zeichnen ein düsteres Bild. Für ein Studio, das einst mit Doom den Ego-Shooter definierte und mit Doom Eternal 2020 noch Maßstäbe setzte, ist das ein Absturz mit Ansage.

Was bleibt von id Software?

Die Frage ist nicht mehr, ob id Tech-Engine oder ein neues Doom kommt, sondern ob das Studio überhaupt noch die Kapazität für AAA-Entwicklung hat. Derzeit arbeiten die Restteams wohl an Unterstützung für andere Microsoft-Projekte.

  • Broussard bringt es auf den Punkt: „Man kann Leute nicht ersetzen, die seit Jahrzehnten wissen, wie man einen BFG programmiert.“
  • Die Entlassungen treffen nicht nur Entwickler, sondern auch die langjährige Kultur des Hauses, die legendäre „Rage“-Generation und die QuakeCon-Seele.

Ein bitterer Nachgeschmack

Microsofts Strategie erinnert an die späten 90er, wenn Publisher Studios aushöhlten, bis nur noch der Name übrig blieb. id Software hat schon die Übernahme durch Zenimax und später Microsoft überstanden, aber so wie Broussard es formuliert, könnte der ikonische Name bald nur noch für die Vergangenheit stehen.

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