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John Stewart bekommt düstere neue Herkunftsgeschichte: DCU ändert den Kanon gewaltig
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John Stewart bekommt düstere neue Herkunftsgeschichte: DCU ändert den Kanon gewaltig

Die neue Series 'Lanterns' erzählt John Stewarts Ursprung völlig neu, ein dunkler Ton, der den DC-Kanon auf den Kopf stellt und für Fans eine Überraschung bereithält.

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Tommes Parzl
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Ein dunkler Neuanfang für einen Klassiker

Die Meldung von GamesRadar+ ist eindeutig: Die DCU (DC Universe) interpretiert John Stewart, den bekanntesten afroamerikanischen Green Lantern, von Grund auf neu. Statt der bisherigen Herkunftsgeschichte liefert die kommende Produktion “Lanterns” eine düstere Variante, die den etablierten Kanon der Comics grundlegend verändert. Das berichtet die Quelle mit dem Hinweis, dies geschehe “for the better”, also zum Besseren.

Konkrete Details zu den Änderungen werden in dem Artikel nicht genannt, aber die Grundaussage ist klar: Die düstere Neuausrichtung betrifft nicht nur eine Nebenfigur, sondern die gesamte Mythologie der Green Lanterns. Der Begriff “dark origin story” deutet auf eine Schattenseite hin, die bisher nicht existierte. Fans dürfen sich auf eine ungewohnte Tiefe freuen, die weit über das übliche Superhelden-Schema hinausgeht.

Was sich konkret ändert

  • Herkunft: John Stewart wird nicht mehr als Architekt und Marine-Veteran eingeführt, sondern erhält eine völlig neue Vorgeschichte mit düsterem Unterton.
  • Tonalität: Die Serie setzt auf einen ernsteren, fast schon melancholischen Grundton, der an moderne Dramaserien erinnert.
  • Kanon: Die Ereignisse in “Lanterns” sollen so weitreichend sein, dass sie frühere DC-Comics und andere Medien nachträglich beeinflussen.
  • Bestätigung: Eine offizielle Stellungnahme von DC liegt nicht vor, nur die Meldung von GamesRadar+ als Indiz für die Neuausrichtung.

Diese Punkte zeigen, dass es sich nicht um eine kosmetische Änderung handelt, sondern um einen Eingriff in die DNA des Charakters. Der bisherige John Stewart, der durch die Zeichentrickserie “Justice League” (2001–2004) berühmt wurde, wirkte stets als pragmatischer Gegenpol zu Hal Jordan. Die neue Version scheint genau diese Eigenschaften zu zerlegen.

John Stewart im DC-Kanon

John Stewart wurde erstmals 1971 in “Green Lantern #87” von Dennis O’Neil und Neal Adams eingeführt. Er war der zweite menschliche Green Lantern nach Hal Jordan und zeichnete sich durch seine stoische Art aus. In den Comics wurde er später zum Wächter des Universums und sogar zum Mitglied der Gerechtigkeitsliga.

Seine größte Bekanntheit erlangte er jedoch durch die Animationsserie “Justice League” und deren Fortsetzung “Justice League Unlimited”, wo er als Gründungsmitglied auftrat und als Architekt eine zentrale Rolle spielte. Auch in Videospielen tauchte er auf: In “Injustice 2” (2017) war er als spielbarer Kämpfer wählbar, und in den LEGO-DC-Spielen hatte er wiederkehrende Auftritte. Diese Präsenz macht die Kanon-Änderung für viele Spieler und Leser besonders relevant.

Studioperspektive: DC zwischen Erfolg und Scheitern

Die Neuinterpretation ist nicht der erste Versuch, Green Lantern in ein modernes Gewand zu kleiden. Der Kinofilm “Green Lantern” von 2011 mit Ryan Reynolds in der Hauptrolle scheiterte an Kritik und Einspielergebnis, was lange als Tiefpunkt des Charakters galt. Seitdem meidet DC ihn weitgehend in Live-Action-Formaten.

Die Serie “Lanterns” unter der Regie von James Gunn (der als Co-Chef von DC Studios agiert) soll nun einen Neustart wagen. Gunn hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er düstere und gleichzeitig humorvolle Stoffe beherrscht, etwa bei “The Suicide Squad” (2021) oder “Peacemaker” (2022). Ob “Lanterns” davon profitiert, bleibt abzuwarten, aber die Ankündigung der Kanon-Änderung passt zu Gunns Ansatz, bekannte Figuren radikal zu überarbeiten.

Vergleich mit anderen DC-Projekten

  • “Joker” (2019) zeigte, wie eine düstere Herkunftsgeschichte den Hype neu entfachen kann, auch wenn der Joker nie eine Heldentradition hatte.
  • “The Batman” (2022) setzte auf eine realistische, fast detektivische Erzählweise, die den Charakter von Batman deutlich veränderte.
  • “Green Lantern: Beware My Power” (2022) war ein Animationsfilm, der John Stewart in den Mittelpunkt stellte, aber eher klassisch erzählte.
  • “Lanterns” scheint nun den nächsten Schritt zu gehen: nicht nur neue Töne, sondern eine komplette Umerzählung des Ursprungs.

Diese Projekte zeigen, dass DC nach Jahren der Suche eine Nische für dunkle, erwachsene Superhelden-Stoffe gefunden hat. “Lanterns” könnte davon profitieren, auch wenn es sich nicht um ein Spiel handelt, sondern eine TV-Serie für HBO Max (heute Max) ist. Für Gamer eröffnet sich dadurch eine interessante Perspektive: Die neue Version von John Stewart könnte später Eingang in Spiele wie “Injustice 3” oder ein eigenständiges Green-Lantern-Spiel finden, sofern diese existieren.

Bedeutung für die Gaming-Community

Die Ankündigung mag auf den ersten Blick primär für Comic-Leser wichtig sein, doch für Gaming-Fans ist sie indirekt von Belang. John Stewart ist eine der wenigen schwarzen Superheldenfiguren mit nennenswerter Präsenz in AAA-Spielen gewesen. In “Injustice 2” gehörte er zum DLC-Kader und wurde von Fans wegen seiner soliden Spielmechanik geschätzt.

Sollte die neue Herkunftsgeschichte Anklang finden, wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit in zukünftigen Adaptionen übernommen werden. Das könnte auch die Darstellung des Charakters in kommenden Titeln ändern, hin zu einer komplexeren, moralisch ambivalenteren Figur. Für Spieler, die Wert auf gute Storys im Superhelden-Genre legen, ist das eine positive Entwicklung. Allerdings fehlen bislang konkrete Ankündigungen zu Spielen, die auf “Lanterns” aufbauen.

Ein Kanon, der sich gerade in unseren Händen neu formt

Die Änderung von John Stewarts Herkunft ist ein einschneidendes Ereignis, das die Grundfesten des DC-Universums verschiebt. Offiziell bestätigt ist nur, dass die Meldung von GamesRadar+ stammt; DC selbst hat noch nichts dazu kommuniziert. Das bedeutet: Bis zum heutigen Stand, dem 31. August 2026, handelt es sich um eine Ankündigung mit eingeschränkter Detaildichte.

Was bleibt, ist die Beobachtung, dass sich DC nicht mehr scheut, ikonische Figuren radikal umzudenken. In einer Zeit, in der Superhelden-Müdigkeit um sich greift, könnte genau diese Risikobereitschaft der Schlüssel sein, um Fans und Gamer gleichermaßen zu überraschen. Ob “Lanterns” gelingt, werden wir sehen, doch der erste Schritt bleibt ein mutiger.

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