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Krypto-Betrug auf hoher See: Wenn Blockchain-Scammer Frachter in Gefahr bringen
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Krypto-Betrug auf hoher See: Wenn Blockchain-Scammer Frachter in Gefahr bringen

Dubiose Krypto-Betrüger verkaufen Frachtschiffen in der Straße von Hormus 'Schutz' gegen Bitcoin, während der Iran bereits erste Schüsse abgibt.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Ein gefährliches Geschäftsmodell

Kriminelle Netzwerke nutzen die angespannte Lage in der Straße von Hormus aus, um Kapitänen Schutz vor militärischen Übergriffen zu verkaufen. Die Bezahlung soll ausschließlich in Bitcoin erfolgen.

Die dubiosen Akteure versprechen per Funk, dass die Schiffe bei einer Zahlung von Angriffen verschont bleiben. Bisher gibt es keine Anzeichen dafür, dass diese Scammer tatsächlich über irgendeinen Einfluss auf die iranische Marine verfügen.

Die Realität auf dem Wasser

Die Situation vor Ort ist brandgefährlich und hat mit Videospielen nichts mehr gemein. Der Iran hat bereits das Feuer auf mindestens einen Tanker eröffnet, der auf die erpresserischen Forderungen offenbar nicht einging.

  • Betroffene Schiffe werden von anonymen Funkern kontaktiert.
  • Die Forderungen lauten meist auf hohe Summen in Bitcoin.
  • Bisher sind keine Verletzten durch diese speziellen Erpressungsversuche bekannt.

Parallelen zu Cyber-Sicherheitsvorfällen

Dieses Vorgehen erinnert an die Dreistigkeit von Ransomware-Angriffen, die wir sonst nur aus der Welt der PC-Spiele-Server oder Firmennetzwerke kennen. Hier wird das Konzept der Schutzgelderpressung digitalisiert und in eine reale Krisenregion exportiert.

Die Täter setzen darauf, dass Kapitäne in Panik geraten und den Block-Chain-Transaktionen zustimmen, bevor sie die Situation verifizieren können. Bisher lehnen die meisten Logistikunternehmen diese Forderungen konsequent ab.

Technologischer Missbrauch

Die Anonymität von Bitcoin dient den Kriminellen als Schutzschild für ihre Aktivitäten. Sicherheitsbehörden warnen davor, auf diese Nachrichten zu reagieren, da sie keine echte Sicherheit bieten.

  • Die Zahlungen sind nicht nachverfolgbar.
  • Es gibt keine vertragliche Bindung zwischen den Scammern und den Aggressoren.
  • Die Kommunikation läuft über unverschlüsselte Funkkanäle, die für jedermann offen sind.

Einige Handelsschiffe haben ihre Sicherheitsvorkehrungen in der Region bereits deutlich verschärft. Die iranischen Revolutionsgarden patrouillieren weiterhin aktiv in den Gewässern.

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