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Lärm-Alarm in Wisconsin: Anwohner verklagen Microsoft wegen Datencenter-Lärms
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Lärm-Alarm in Wisconsin: Anwohner verklagen Microsoft wegen Datencenter-Lärms

Eine Sammelklage aus Wisconsin wirft Microsoft „unzumutbaren und übermäßigen Lärm“ eines Datencenters vor, während der Konzern betont, ein guter Nachbar sein zu wollen.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Dauerbeschallung aus dem Serverraum

In Wisconsin haben Anwohner eine Sammelklage gegen Microsoft eingereicht. Der Vorwurf: „unzumutbarer und übermäßiger Lärm“ von einem Datencenter des Konzerns.

Die Quelle des Ärgers: ein Gebäude voller Server, Kühlsysteme und Notstromaggregate. Für die Nachbarn bedeutet das Dauerlärm, der weit über normale Geräuschkulissen hinausgeht.

„Microsoft ist stolz darauf, in den Gemeinden, in denen wir tätig sind, ein guter Nachbar zu sein“, so der Konzern in einer Stellungnahme. Genau daran zweifeln die Kläger nun vor Gericht.

Cloud-Gaming ohne Ruhestörung?

  • Datencenter sind das Rückgrat moderner Dienste wie Xbox Cloud Gaming, Game Pass und Microsoft Teams.
  • Sie laufen 24/7, kühlen pausenlos und verbrauchen enorme Mengen Strom.
  • Die Anwohner fordern entweder Lärmschutzmaßnahmen oder finanzielle Entschädigung.

Der Fall zeigt ein wachsendes Problem: Immer mehr Rechenzentren entstehen in Wohngebieten. Microsoft muss sich fragen lassen, ob seine „gute Nachbarschaft“ auch leise sein kann.

Die Frage der Verhältnismäßigkeit

Die Klage ist noch frisch, ein Gerichtstermin steht aus. Was genau als „zumutbarer Lärm“ gilt, wird sich zeigen müssen.

Microsoft betreibt weltweit hunderte Datencenter, jedes mit eigener Akustik und eigener Anwohnerschaft. Der Fall in Wisconsin könnte Präzedenzfall schaffen, wie viel Serverbrummen eine Gemeinde ertragen muss.

Bis dahin: Wer in der Nähe eines Microsoft-Rechenzentrums wohnt, hört vielleicht mehr als nur die Ladegeräusche von Halo Infinite.

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