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LG-Fernseher unter Verdacht: Mann reißt WLAN und Mikrofon heraus
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LG-Fernseher unter Verdacht: Mann reißt WLAN und Mikrofon heraus

Ein Nutzer entfernt Mikrofon und WLAN-Modul aus einem neuen LG-Fernseher, weil dieser angeblich Daten sammelt. Die Kommentare feiern ihn.

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Dennis Adam
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Ein Nutzer zerlegt seinen neuen LG-Fernseher

Ein Nutzer hat aus einem neuen LG-Fernseher das Mikrofon und das WLAN-Modul entfernt. Der Grund: Der Fernseher soll Berichten zufolge Daten über seine Besitzer sammeln. In den Kommentaren unter der Aktion wird der Mann gefeiert. Viele sehen in seinem Vorgehen einen Akt der Selbstverteidigung gegen eine Technik, die immer mehr Kontrolle übernimmt. Der Fall ist kein Einzelphänomen, sondern Teil einer wachsenden Unzufriedenheit mit Smart-TVs. Wer heute einen Fernseher kauft, bekommt selten ein reines Anzeigegerät.

Die Kommentare überschlagen sich

  • Zahlreiche Nutzer loben den drastischen Schritt.
  • Viele beklagen den Zustand der Technik im Jahr 2026.
  • Einige berichten von eigenen Erfahrungen mit datensammelnden Geräten.
  • Der Tenor: Wer nicht will, dass mitgehört wird, muss selbst Hand anlegen.
  • Die Aktion wird als Symbol für einen breiteren Widerstand gesehen.

Smart-TVs und die unsichtbare Datensammlung

Moderne Fernseher sind mit Mikrofonen, WLAN und teilweise Kameras ausgestattet. Diese Technik ermöglicht Sprachsteuerung und vernetzte Funktionen. Gleichzeitig können die Geräte Sehgewohnheiten analysieren und Daten an Hersteller senden. Datenschützer kritisieren seit Jahren, dass viele Nutzer nicht wissen, welche Daten erhoben werden. Die DSGVO verpflichtet Hersteller zwar zur Transparenz, doch die Praxis sieht oft anders aus. Wer einen Smart-TV kauft, stimmt oft unwissentlich einer Vielzahl von Datenverarbeitungen zu. Die Menüs sind verschachtelt, die Optionen versteckt.

LG als Hersteller im Visier

LG gehört zu den größten TV-Herstellern der Welt. Das Unternehmen ist für seine OLED-Panels und das webOS-Betriebssystem bekannt. In der Vergangenheit gab es immer wieder Diskussionen über Datenschutz bei LG-Geräten. Der aktuelle Fall zeigt, wie schnell ein Hersteller in den Fokus geraten kann. Dabei ist LG nicht der einzige Konzern, der mit solchen Vorwürfen konfrontiert wird. Die gesamte Branche steht unter Beobachtung. Samsung, Sony und andere Anbieter verfolgen ähnliche Strategien.

Warum das Vertrauen schwindet

  • Viele Nutzer fühlen sich von der Werbung getäuscht.
  • Funktionen lassen sich oft nicht vollständig abschalten.
  • Updates ändern nachträglich die Nutzungsbedingungen.
  • Der Weiterverkauf von Nutzungsdaten ist ein lukratives Geschäft.
  • Verbraucher haben kaum Kontrolle über ihre Geräte.

Was das für Gamer bedeutet

Fernseher sind für viele Spieler die primäre Anzeige für Konsolen und PCs. Ein Gaming-TV muss niedrige Latenz und hohe Bildraten bieten. Doch die Datensammlung betrifft auch Gamer. Wer online spielt, gibt ohnehin viele Daten preis. Ein Fernseher, der zusätzlich mithört, verschärft das Problem. Manche Spieler weichen auf Monitore aus, die weniger vernetzt sind. Andere nutzen den TV nur noch offline. Der Trend geht bei einigen zurück zu reinen Displays ohne eingebauten Computer.

Der Retro-Vergleich

Ältere Röhrenfernseher hatten keine Mikrofone und kein WLAN. Sie zeigten einfach das Bild an, das man ihnen zuführte. Diese Einfachheit wird heute von manchen Nutzern nostalgisch verklärt. Der Mann, der seinen LG-TV zerlegte, erinnert an diese Zeit. Sein Ausspruch “Du besitzt das Glas nicht” bringt die Entfremdung auf den Punkt. Wer heute einen Fernseher kauft, erwirbt nicht das Gerät, sondern eine Lizenz zur Nutzung. Das war bei Röhrenmonitoren noch anders, sie gehörten einem wirklich.

Ein wachsender Trend

Die Diskussion um Smart-TV-D

Quelle: Kotaku

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