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Links Finger auf der Okarina: Fast wie im echten Leben
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Links Finger auf der Okarina: Fast wie im echten Leben

Ein Okarina-Experte bewertet die Fingerbewegungen im Ocarina-of-Time-Remake als erstaunlich präzise, mit einer kleinen Einschränkung.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Die Okarina im Remake: Fast ein echter Musikunterricht

Das Ocarina of Time Remake erscheint heute, am 5. November 2026, für die Nintendo Switch 2. In den Vorschau-Trailern fiel Musikfans eine Besonderheit auf: Die Fingerbewegungen von Link auf der Okarina sind so genau modelliert, dass man die Stücke tatsächlich vom Bildschirm abspielen lernen könnte. Ein Experte vom Okarina-Hersteller Songbird Ocarina hat die Animationen unter die Lupe genommen und kommt zu einem überraschend positiven Urteil. Die Firma ist langjährigen Fans noch aus den Anzeigen im Nintendo Power-Magazin bekannt, die nach dem Original-Release 1998 allgegenwärtig waren. Eric Bernard, Manager bei Songbird Ocarina, bestätigte die hohe Genauigkeit der Animationen mit einer kleinen Einschränkung.

Was das Remake ausmacht

  • Release: Das Remake ist am 5. November 2026 für die Nintendo Switch 2 erschienen.
  • Plattform: Nintendo Switch 2.
  • Entwickler/Publisher: Nintendo als verantwortlicher Anbieter.
  • Preis: In den verfügbaren Quellen ist kein Euro-Preis belegt.
  • Einordnung: Remake des 1998 für das Nintendo 64 erschienenen Action-Adventures The Legend of Zelda: Ocarina of Time.

Das Detail mit dem Tonumfang

Bernard erklärte, dass Link in den Animationen jedes Stück in derselben Tonart spielt wie im Original von 1998. Die Fingerlingsmuster seien dabei “überraschend sehr genau”, mit einer Ausnahme, die der physikalischen Beschränkung des Instruments geschuldet ist. Eine Standard-12-Loch-Alto-C-Okarina, wie sie im Remake dargestellt wird, hat einen Tonumfang von fast zwei Oktaven, von A4 bis F6. Einige Stücke benötigen jedoch Töne, die über diesen Bereich hinausgehen.

Das Sun’s Song-Beispiel erklärt

Beim Sun’s Song endet das Stück im Original auf einem hohen G, das eine echte Okarina nicht erreichen kann, weil bei einem hohen F Schluss ist. Die Lösung der Entwickler: Link spielt in der Animation die Fingerbewegung für ein tiefes G, während der hörbare Ton ein hohes G ist, das eine Oktave höher liegt und außerhalb des normalen Bereichs der Okarina liegt. Technisch gesehen existiert für diesen Ton also keine “korrekte” Fingerbewegung auf einem realen Instrument. Für Fans mit einer echten 12-Loch-Alto-C-Okarina bedeutet das: Sie können die Stücke grundsätzlich nachspielen, indem sie Links Fingern folgen.

Serie und Musik als roter Faden

Musik gehört bei The Legend of Zelda fast seit Beginn dazu: von der Flöte in A Link to the Past bis zu den Instrumenten in Link’s Awakening. Im Original von Ocarina of Time spielte die Okarina eine titelgebende Rolle und war sowohl narrativ als auch spielmechanisch eng mit dem Abenteuer verbunden. Spieler lernten im Verlauf mehrere Stücke, die an bestimmten Orten oder zu bestimmten Zeiten eingesetzt wurden. Das Remake knüpft an diese Tradition an und geht bei der Darstellung einen Schritt weiter.

Offizielles Zubehör und Mikrofon-Feature

Nintendo hat für das Remake eine elektronische Okarina von Hori lizenziert, die die Fingerplatzierungen eines echten Instruments nachahmt. Zusätzlich können Spieler Melodien in das Mikrofon der Switch 2 summen, um Links Stücke abzurufen. Beide Features zeigen, dass die präzise Animation kein Zufall ist, sondern Teil eines breiteren Ansatzes, die Musik im Spiel greifbar zu machen. Für Okarina-Experten wie Bernard ist die Umsetzung dennoch bemerkenswert: “Wenn ein Fan eine Standard-12-Loch-Alto-C-Okarina hätte, könnte er absolut nachahmen, was er Link auf dem Bildschirm spielen sieht, um jedes Stück korrekt zu spielen”, so Bernard.

Einordnung für Spieler

Das Remake ist heute erschienen und damit kein kommendes Produkt mehr. Die hohe Genauigkeit der Okarina-Animation ist ein Beispiel dafür, wie Nintendo bei der Neuauflage eines Klassikers auf Details achtet, die über das Gameplay hinausgehen. Für langjährige Fans, die das Original 1998 gespielt haben, ist das Remake eine Gelegenheit, die Musik des Spiels mit neuen Augen und Ohren zu erleben. Für Neueinsteiger bietet die Switch 2-Version einen zeitgemäßen Zugang zu einem der einflussreichsten Action-Adventures der Videospielgeschichte.

Lernen vom Bildschirm: Was wirklich dahintersteckt

Die Aussage, man könne aus Links Animationen “richtig lernen”, ist die Einschätzung eines Experten und kein unabhängiger Nachweis. Bernard betont jedoch, dass die Fingerbewegungen in den Trailern ausreichen, um die Stücke auf einer echten Okarina nachzuspielen. Die einzige Einschränkung betrifft Töne, die außerhalb des Tonumfangs der dargestellten Okarina liegen. In diesen Fällen weicht die Animation auf eine Oktave tiefer aus, während der hörbare Ton der Originaltonhöhe entspricht. Wer also eine 12-Loch-Alto-C-Okarina besitzt, kann die Stücke aus dem Remake grundsätzlich nachspielen, ohne zusätzliche Notenblätter zu benötigen.

Quelle: GameSpot - All Content

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