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Machinarium 2: Amanita Design kehrt nach 17 Jahren zurück
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Machinarium 2: Amanita Design kehrt nach 17 Jahren zurück

Amanita Design kündigt Machinarium 2 an, die Fortsetzung des Roboter-Adventures von 2009, mit Josef und Berta und noch ohne Release-Datum.

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Tommes Parzl
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Ein Roboter kehrt zurück

Machinarium 2 ist offiziell. Amanita Design arbeitet an einer Fortsetzung des Adventure-Klassikers von 2009, und damit an einem der ungewöhnlichsten Comebacks der Indie-Szene. Das Original erschien vor 17 Jahren und erzählte ohne ein einziges Wort die Geschichte des kleinen Roboters Josef. Ein Erscheinungstermin für den Nachfolger steht noch nicht fest.

Das ist bislang bestätigt

  • Entwickler: Amanita Design, das Studio hinter dem Original
  • Publisher: ebenfalls Amanita Design, die Reihe bleibt in eigener Hand
  • Plattformen: PC über Steam, dazu Windows und macOS
  • Release: offiziell TBA, also ohne Datum
  • Preis: bislang weder genannt noch angekündigt

Josef, Berta und zwei Roboterstämme

Laut Ankündigung sollen Spieler künftig zwischen Josef und Berta wechseln können, was dem Spiel eine zweite Perspektive gibt. Erwähnt wird außerdem ein neues Gebiet, in dem zwei Roboterstämme aufeinandertreffen. Wie sich das auf Rätsel und Erzählweise auswirkt, ist noch offen. Der Stil bleibt handgezeichnet, das Genre bleibt Point-and-Click. Wer das Original gespielt hat, erkennt die Handschrift sofort.

Wer hinter Machinarium steht

Amanita Design ist ein kleines tschechisches Studio, das seit den Samorost-Spielen für seine verspielten, liebevoll gezeichneten Welten bekannt ist. Machinarium von 2009 gilt als der Durchbruch und als eines der einflussreichsten Indie-Adventures überhaupt. Auch Botanicula stammt aus dem Haus, ebenso wie weitere kurze, eigenwillige Titel mit ungewöhnlichen Figuren und viel Musik. Viele dieser Spiele leben von stummem Erzählen und Bildern statt Dialogen. Genau diese Herangehensweise prägte eine ganze Generation kleiner Adventures.

Warum jetzt, warum so spät

Die Begründung des Studios für den späten Zeitpunkt fällt erstaunlich nüchtern aus: Man werde nicht jünger, und die Welt scheine unterzugehen. Das ist mehr Haltung als Marketing, passt aber zu einem Team, das nie im Takt der großen Veröffentlichungszyklen gearbeitet hat. Zwischen Machinarium und der Fortsetzung liegen 17 Jahre, in denen das Studio andere Projekte verfolgte und die Reihe ruhen ließ. Josef blieb in dieser Zeit eine Kultfigur ohne neuen Auftritt. Nun bekommt er einen zweiten.

Was noch offen ist

  • Ein Release-Datum fehlt weiterhin, offiziell steht TBA
  • Zum Preis gibt es keine Angabe
  • Weitere Plattformen neben PC, Windows und macOS sind nicht bestätigt
  • Hinweise auf Konsolenversionen stammen nur aus einem einzelnen Bericht und gelten als ungesichert
  • Ob der Ton des Originals beibehalten wird, lässt sich aus der Ankündigung nicht ableiten

Fortsetzungen nach langer Pause

Im Indie-Bereich sind Abstände von mehr als einem Jahrzehnt selten, weil kleine Teams oft gar nicht die Kapazität für einen zweiten Teil haben. Wenn es doch passiert, steckt meist eine persönliche Entscheidung dahinter statt einer Marktanalyse. Für Spieler bedeutet das: Das Projekt hängt an wenigen Menschen, nicht an einem Konzern mit Fahrplan. Das erklärt auch das Fehlen konkreter Termine. Vergleichbare Fälle zeigen, dass solche Fortsetzungen oft näher am Geist des Originals bleiben als spät gestartete Marken-Reißbretter. Ein Erscheinungsjahr nennt Amanita Design trotzdem nicht.

Ein Name mit Gewicht

Machinarium hat sich 2009 in einer Zeit durchgesetzt, in der klassische Adventures längst für tot erklärt wurden, und gehört seither zum festen Kanon des Genres. Dass Amanita Design nach all den Jahren überhaupt einen zweiten Teil ankündigt, ist die eigentliche Nachricht des Tages. Der Roboter Josef ist damit nach 17 Jahren wieder in Amt und Würden, und Berta kommt gleich mit. Alles Weitere hängt an einem Datum, das noch niemand kennt.

Quelle: PCGamer latest

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