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Mega-Übernahme besiegelt: EA gehört jetzt Saudi-Arabiens Staatsfonds
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Mega-Übernahme besiegelt: EA gehört jetzt Saudi-Arabiens Staatsfonds

Der 55-Milliarden-Dollar-Deal ist durch: Electronic Arts ist privat und steht vor einem harten Sparkurs.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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PIF und Konsortium übernehmen EA

Electronic Arts ist offiziell nicht mehr an der Börse. Der Verkauf an den saudi-arabischen Public Investment Fund (PIF), Affinity Partners und Silver Lake wurde am 4. August abgeschlossen.

Mit 55 Milliarden Dollar ist es der größte fremdfinanzierte Unternehmenskauf der Handelsgeschichte. EA-Aktionäre erhalten 210 Dollar pro Aktie, ein Aufschlag von 25 Prozent auf den Kurs vor Bekanntwerden des Deals.

Schulden und Sparkurs

Der Deal hinterlässt Milliarden an Schulden beim Publisher. Analysten wie Piers Harding-Rolls von Ampere Analysis erwarten deshalb „Kürzungen überschüssiger Ausgaben“ und eine Verschlankung der Belegschaft.

  • Projektierte Massenenlassungen
  • Mögliche Studio-Schließungen
  • Streichung von Spielprojekten

Bestätigt ist davon noch nichts. Doch die Sorge vor einem harten Sparkurs ist groß.

Kritik und Proteste aus der Branche

Bei BioWare fürchten Entwickler, als eines der ersten EA-Studios von Kürzungen getroffen zu werden. Der 2025 entlassene Schreiber Patrick Weekes spekulierte, die neuen Eigentümer könnten Probleme mit queeren Inhalten und unliebsamer Politik bekommen.

Auch vor EAs Hauptquartier in Kalifornien gab es Protest: Cosplayer demonstrierten gegen den Verkauf. Der PIF besitzt bereits Scopely und die Gaming-Sparte von Niantic inklusive Pokémon GO.

Was die Privatisierung ändert

EA-Chef Andrew Wilson bleibt an Bord. Er sprach von einer „Position der Stärke“ und kündigte an, „mutig zu investieren“. Der PIF sieht Unterhaltung und Sport als strategische Schwerpunkte, so Vize-Gouverneur Turqi Alnowaiser.

  • Vorteil: Kein Druck mehr durch Quartalszahlen.
  • Nachteil: Weniger Transparenz für die Öffentlichkeit.
  • Zukunftspläne: Mehr KI-Werkzeuge gegen hohe Entwicklungskosten.

Fiona Sperry, Gründerin von Three Fields Entertainment, sieht die Privatisierung positiv: Spiele müssten nicht mehr an starren Veröffentlichungsterminen festhalten, was kreative Risiken ermögliche. Die tatsächlichen Ziele der Investoren bleiben trotzdem unklar.

Die letzten öffentlichen Zahlen

Am 3. August legte EA seinen vorerst letzten Quartalsbericht vor. Die Net-Bookings stiegen auf 1,35 Milliarden Dollar, ein Plus von 51 Millionen im Jahresvergleich, verfehlten aber die Analystenerwartungen.

Zuwächse kamen von Apex Legends, Battlefield 6 und Mikrotransaktionen, während Split Fiction weniger einbrachte als im Vorjahreszeitraum. Mat Piscatella von Circana erinnert an die Historie: „Leveraged Buyouts haben eine Vergangenheit, die für die übernommenen Firmen meist nicht gut war.“

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