Ein Datum mitten im Sturm
Metro 2039 erscheint im Februar 2027, wie 4A Games gegenüber GamesRadar+ bestätigt hat. Damit trifft der nächste Teil der Survival-Shooter-Reihe auf ein dichtes Release-Fenster mit Konkurrenten wie dem nächsten Halo-Ableger und weiteren Triple-A-Titeln. Ein genaues Datum innerhalb des Monats steht noch nicht fest.
Die Ankündigung kommt von den Machern der Reihe, 4A Games, die bislang keine Details zu Gameplay oder Story preisgegeben haben. Fest steht aber: Der Februar 2027 wird ein Schlachtfeld für Shooter-Fans.
4A Games: Kiewer Exil und technische Leidenschaft
Das ukrainische Studio 4A Games wurde 2006 von ehemaligen Mitarbeitern von GSC Game World gegründet, die zuvor an STALKER: Shadow of Chernobyl gearbeitet hatten. Ihr Debüt Metro 2033 (2010) adaptierte den gleichnamigen Roman von Dmitry Glukhovsky und verkaufte sich über 1,5 Millionen Mal. Es folgten Metro: Last Light (2013) und Metro Exodus (2019).
- Metro Exodus erreichte auf Metacritic Werte von 80 (PC) bis 82 (PS4/Xbox One) und verkaufte sich laut Embracer Group bis 2021 rund 6 Millionen Mal. Die gesamte Serie hat über 10 Millionen Einheiten abgesetzt.
- Das Studio entwickelte eine eigene Engine, die 4A Engine, die bereits in Exodus globale Raytracing-Beleuchtung und DLSS unterstützte.
Für Metro 2039 wird erwartet, dass 4A die Engine weiter aufrüstet, möglicherweise mit Echtzeit-Rückverfolgung für Schatten und Reflexionen. Ob die PC-Version wieder auf Raytracing setzt, bleibt offen, die Vorgänger zeigten aber die technische Ambition.
Master Chief gegen Handkurbel-Schrotflinte
- Der Held aus Metro 2039 setzt weiterhin auf improvisierte Waffen, darunter die ikonische Handkurbel-Schrotflinte.
- Master Chief wiederum kämpft mit High-Tech-Ausrüstung und Plasma-Gewehren, ein krasser Gegensatz zur rostigen Post-Apo-Ästhetik.
- Die Frage „Was spiele ich im Februar 2027?“ wird für viele zur Qual der Wahl.
Das ist kein neuer Trend, sondern die pure Realität: Publisher ballern ihre Highlights oft in den ersten Monat des Jahres. Metro 2039 stellt sich dem mit düsterer Atmosphäre und einem Soundtrack aus knarrendem Metall und fauchenden Monstern.
Verkaufszahlen und Serientrends
Der Erfolg der Vorgänger zeigt klare Muster: Metro 2033 verkaufte sich über 1,5 Millionen, Last Light rund 2 Millionen, Exodus über 6 Millionen. Die Steigerung pro Teil spiegelt wachsende Bekanntheit und bessere Finanzierung nach dem Wechsel zu Deep Silver (Koch Media) wider.
- Metro Exodus war der erste Teil mit offenen Leveln (lineare Hub-Welten), was die Spielzeit auf 20–30 Stunden erhöhte.
- Die Reihe gilt als Referenz für atmosphärischen Survival-Horror mit knappen Ressourcen, ein Nischenmarker im Vergleich zu actionlastigen Shootern.
Was wir (noch nicht) wissen
Ein genaues Releasedatum innerhalb des Februars fehlt bislang. Ebenso fehlen Angaben zu Plattformen oder eine Bestätigung, ob die PC-Version wieder auf Raytracing setzt. Fans der Reihe dürfen sich aber auf das bewährte Survival-Feeling freuen: Wenig Munition, viel Spannung. Ob es eine offene Welt oder lineare Level gibt, bleibt Spekulation.
Warum der Februar 2027?
Der Monat Februar ist traditionell ein starkes Release-Fenster für Publisher nach dem Weihnachtsquartal. Beispiele: 2023 erschienen Hogwarts Legacy und Atomic Heart im Februar, 2025 brachte Halo Infinite (trotz Release 2021) ähnliche Konkurrenz. 4A Games stellt sich mit Metro 2039 der Herausforderung, in einem Monat mit mindestens drei weiteren Shootern Aufmerksamkeit zu gewinnen.
Ein Blick auf die Konkurrenz
Der Februar 2027 sieht nach einem Rekordmonat aus. Neben Metro 2039 und dem nächsten Halo-Ableger stehen noch weitere namhafte Shooter in den Startlöchern. Metro 2039 setzt auf dichte Atmosphäre statt schnelle Action. Halo liefert arcadige Multiplayer-Gefechte und epische Story. Für Puristen des postapokalyptischen Survival-Horrors führt kein Weg an der Metro-Reihe vorbei. Die Entscheidung fällt am Ende zwischen rostigem Charme und glänzender Rüstung, Metro 2039 könnte das düsterste Spiel des Monats werden.