Microsoft stoppte Project Blackbird wegen kalter Zahlen: Ein Traum platzt
Der ehemalige The Elder Scrolls Online-Chef Matt Firor verrät, warum sein ambitioniertes Herzensprojekt bei ZeniMax abrupt eingestellt wurde.
Das Ende eines ambitionierten Traums
Matt Firor, bekannt als Regisseur von The Elder Scrolls Online, sprach kürzlich über die Einstellung von Project Blackbird. Das bei ZeniMax entwickelte Spiel sollte eine Mischung aus Cyberpunk 2077 und Destiny werden.
Für Firor war es das Projekt, auf das er während seiner gesamten Karriere gewartet hatte. Trotz dieser persönlichen Bindung zog Microsoft den Stecker.
Finanzielle Kälte statt kreativer Vision
Die Begründung für das Aus war rein ökonomischer Natur. In einem Gespräch mit MinnMax stellte Firor klar, dass das Spiel lediglich als eine Zeile in einer Bilanz betrachtet wurde.
- Die Entscheidung basierte auf reinen Finanzdaten der Konzernmutter.
- Laut Firor ist die Spieleentwicklung ein mitunter schmerzhaftes Geschäft.
- Persönliche Leidenschaft der Entwickler spielte bei der finalen Kalkulation keine Rolle.
Einblick in das Studio-Management
Firor betonte, dass er die wirtschaftliche Logik hinter dem Stopp versteht, obwohl er persönlich nicht mit der Entscheidung einverstanden war. Selbst in den renommiertesten Studios weltweit können solche Prozesse wertvolle Konzepte vernichten.
- Man arbeitet bei den besten Entwicklern und wird dennoch durch äußere Faktoren ausgebremst.
- Die Realität der Branche zeigt, dass Budgets oft über den kreativen Fortschritt triumphieren.
Was wir über das Projekt wissen
Project Blackbird sollte die atmosphärische Dichte von Cyberpunk 2077 mit der strukturierten Multiplayer-Action eines Destiny verbinden. Das Konzept existierte innerhalb von ZeniMax, bevor es den strengen internen Prüfungen der Microsoft-Führung zum Opfer fiel.
Firors Äußerungen bestätigen erneut, wie fragil Großprojekte in der aktuellen Gaming-Industrie sind. Die Vision hinter dem Spiel blieb somit auf dem Papier erhalten, ohne jemals den Markt zu erreichen.
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