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Midwest 90: Rapid City: Diner-Sim startet im November
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Midwest 90: Rapid City: Diner-Sim startet im November

Im Early Access ab dem 10. November 2026: In Midwest 90: Rapid City betreibt man ein Roadhouse und serviert Monsterfleisch.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Monster jagen, Monster servieren

Midwest 90: Rapid City ist ein Tycoon- und Survival-Sim im Monster-Apokalypse-Setting. Man betreibt darin ein Roadhouse, also eine Mischung aus Raststätte und Diner, und verarbeitet die Kreaturen, die einen eigentlich umbringen wollen, zu Mahlzeiten für die eigene Kundschaft. Das Konzept klingt nach einer Mischung aus Aufbauspiel und Überlebenskampf, nur mit Küchengeräten statt nur Waffen. Die Ankündigung stammt nicht von einem großen Publisher, sondern vom unabhängigen Entwickler Hidden Chest Studios, der das Projekt gemeinsam mit Rising Tide beziehungsweise Rising Tide Publishing auf den Markt bringt.

Die belegten Fakten zum Release

  • Early Access startet am 10. November 2026, das Datum steht fest.
  • Plattform: PC, konkret Windows, gelistet über Steam.
  • Preis: In Euro bisher nicht genannt, auch nicht in der offiziellen Ankündigung.
  • Steam-Status: Die Shop-Seite führt Midwest 90: Rapid City weiterhin als „Coming soon“.
  • Entwickler: Hidden Chest Studios, Publisher: Rising Tide Publishing.

Der Name ist Programm, das Setting auch

Der Titel verrät schon, wo man landet: im amerikanischen Mittleren Westen, irgendwann in den Neunzigern, nachdem die Zivilisation zusammengebrochen ist. Statt Supermärkten gibt es Monster, statt Lieferketten gibt es Selbstversorgung. Wer sein Roadhouse am Laufen halten will, braucht also nicht nur Rezepte, sondern auch eine Waffe. Der Wortwitz auf „ends meat“ gehört laut Ankündigung ausdrücklich dazu, und er beschreibt recht genau, worum es im Kern geht: aus dem Ende der Welt noch ein Geschäft machen.

Hidden Chest Studios: Kein belegter Backkatalog

Über das Studio hinter Midwest 90: Rapid City gibt es in den bisher öffentlich zugänglichen Angaben wenig Konkretes. Hidden Chest Studios wird als Entwickler genannt, mehr aber auch nicht. Belastbare Informationen zu früheren Titeln, Teamgröße oder Studiohistorie tauchen in den offiziellen Quellen nicht auf. Wer also nach einem Vorgänger sucht, um sich einen Eindruck zu verschaffen, sucht bislang vergeblich. Rising Tide wiederum tritt als Publishing-Partner auf, ohne dass daraus weitere Details zum Budget oder zur Vermarktung ablesbar wären.

Kein Vorgänger, keine Reihe

Ein wichtiger Punkt für alle, die auf einen Serienstart spekulieren: Midwest 90: Rapid City ist ein eigenständiges Spiel. Belege für einen Vorgänger, einen ersten Teil oder eine übergreifende Franchise gibt es nicht. Der Namensbestandteil „Midwest 90“ deutet zwar auf eine wiedererkennbare Marke hin, mehr aber nicht. Das ist insofern relevant, als viele Aufbau- und Survival-Simulationen heute als Serienfortsetzung oder Spin-off starten, dieses Projekt aber ohne Vorgeschichte an den Start geht. Wer das Spiel kennt, kennt es durch sich selbst, nicht durch eine Reihe.

Genre-Einordnung auf Steam

  • Steam-Schlagwörter: Indie, Simulation, Strategy.
  • Weitere Berichte ordnen den Titel als Survival-Tycoon ein und nennen zusätzlich Simulator-, Adventure- und Indie-Elemente.
  • Der Mix aus Ressourcenverwaltung, Kampf und Kundenbetreuung überschneidet sich mit Aufbauspielen, die auf Überleben statt auf reine Wirtschaftlichkeit setzen.
  • Ein bestätigtes Genre-Label seitens des Studios selbst liegt darüber hinaus nicht vor.

Das Konzept im Branchenumfeld

Simulationsspiele mit Endzeit-Setting gibt es einige, aber die Kopplung von Monsterjagd und Gastronomie ist mindestens ungewöhnlich. Der Ansatz, gefährliche Kreaturen als Rohstoff statt nur als Gegner zu behandeln, verschiebt den Fokus vom reinen Überleben zur Verwertungskette. Das eröffnet Räume für Balancing-Fragen, die im Early Access ohnehin erst beantwortet werden müssen: Wie viel Zeit geht für die Jagd drauf, wie viel für den Betrieb, und wie viel für die Küche. Ob das Konzept trägt, wird sich nach dem Start am 10. November 2026 zeigen, dann allerdings in einer unfertigen Version.

Was bis November offen bleibt

Ein Euro-Preis ist bislang nicht bestätigt, und auch zu einer Version für weitere Plattformen gibt es keine belastbaren Angaben. Die Steam-Seite führt den Titel nach wie vor als „Coming soon“, obwohl das Early-Access-Datum bekannt ist. Wer sich für den Titel interessiert, findet dort derzeit die verlässlichste Zusammenfassung zu Plattform und Status. Der Rest ist offen, und das ist bei einem Early-Access-Start im Simulationsbereich keine Ausnahme, sondern die Regel.

Quelle: Rock Paper Shotgun Latest Articles Feed

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