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Mobigame will Tim Langdells „EDGE“-Markenterror endgültig stoppen
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Mobigame will Tim Langdells „EDGE“-Markenterror endgültig stoppen

Das Mobile-Studio Mobigame wehrt sich gegen den notorischen Trademark-Troll Tim Langdell, ein Jahrzehnte alter Rechtsstreit um die Marke „EDGE“ könnte ein Ende finden.

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Dennis Adam
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Der jahrelange Rechtsstreit um „EDGE“ geht in die nächste Runde

Einem LinkedIn-Post zufolge schaltet sich Retro-Gaming-CEO Tim Langdell erneut in den seit über einem Jahrzehnt schwelenden Fall um die Marke „EDGE“ ein. Anders als in der Vergangenheit ist das betroffene Mobile-Studio Mobigame diesmal besser aufgestellt, um sich zu wehren.

Langdell, bekannt für seine aggressive Anmeldung von Markenrechten, hatte bereits mehrfach kleinere Entwickler mit Klagen überzogen. Sein Ziel: die alleinige Nutzung des Wortes „Edge“ in Spielenamen durchzusetzen.

Tim Langdell: Der notorische Trademark-Troll

  • Bereits 2010 verklagte Langdell Mobigame wegen ihres Spiels „Edge“, einem minimalistischen Würfel-Puzzle.
  • In den Folgejahren ließ er Verfahren fallen oder setzte sie auf Eis, eine typische Taktik von Trademark-Trolls.
  • Die Verteidigungskosten trieben viele Studios in den Ruin; Mobigame konnte sich jedoch halten.

Nun deutet der LinkedIn-Post darauf hin, dass Langdell den Fall wieder aufleben lässt und neue Forderungen stellt. Die genauen Details sind nicht öffentlich, aber die Nachricht schlägt in der Branche Wellen.

Mobigame ist jetzt in einer besseren Position

Das Studio hat in den letzten Jahren durch andere Projekte finanzielle Rücklagen aufgebaut und sich rechtliche Unterstützung gesichert. Statt wie zuvor einem Vergleich zuzustimmen, will Mobigame den Markenrechtsstreit vor Gericht endgültig klären lassen.

Ziel ist es, Langdells „EDGE“-Marke für nichtig erklären zu lassen oder zumindest eine breitere Nutzung durch andere Entwickler zu ermöglichen. Ein Erfolg wäre ein Präzedenzfall gegen Trademark-Trolling in der Spielebranche.

Was auf dem Spiel steht

  • Die Marke „EDGE“ wurde von Langdell auf zahlreiche Kategorien angemeldet, darunter Spiele, Zeitschriften und Verlage.
  • Bereits 2013 verlor er einen Fall gegen den britischen EDGE-Magazin-Herausgeber Future Publishing, durfte die Marke aber in anderen Bereichen behalten.
  • Ein endgültiger Sieg von Mobigame könnte Langdells gesamtes Markenportfolio ins Wanken bringen.

Tim Langdell selbst hat sich bislang nicht öffentlich zu dem neuen Vorstoß geäußert. Die Anwälte von Mobigame zeigen sich optimistisch. Die Branche beobachtet den Fall genau, schließlich geht es um mehr als nur ein Wort. Es geht um die Frage, wie weit Markenrechte in der Spieleentwicklung reichen dürfen.

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