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Monitor-Bloatware mit Pop-up-Werbung: Hersteller installieren ohne Zustimmung
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Monitor-Bloatware mit Pop-up-Werbung: Hersteller installieren ohne Zustimmung

PCGamer berichtet, dass Monitorhersteller offenbar ohne Einwilligung Bloatware mit Pop-up-Anzeigen aufspielen, ein alarmierender Trend für alle PC-Gamer.

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Dennis Adam
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Der Skandal um heimliche Monitor-Software

Laut einem aktuellen Bericht von PCGamer setzen Monitorhersteller offenbar Bloatware ohne Zustimmung der Nutzer ein. Diese Software dient keinem anderen Zweck, als auf dem Desktop Pop-up-Anzeigen einzublenden.

Das klingt nach einem schlechten Scherz aus den frühen 2000ern, ist aber Realität im Jahr 2026.

Was genau passiert?

  • Hersteller laden während der Treiberinstallation oder über automatische Updates zusätzliche Programme auf den Rechner.
  • Der Nutzer wird vorher nicht gefragt, die Software installiert sich still und heimlich.
  • Die Pop-ups erscheinen dann im Betriebssystem und bewerben oft Produkte des Monitorherstellers oder Dritter.

PCGamer bezeichnet das Vorgehen als „Bloatware ohne Zustimmung“ und hofft, dass dies kein Trend wird.

Warum das für Gamer besonders ärgerlich ist

Ein Monitor ist das Fenster zur Spielwelt. Wer ständig von Pop-ups aus dem Nichts gestört wird, verliert nicht nur den Spielfluss, die Werbung kann auch Performance fressen.

  • Ressourcen wie RAM oder CPU-Zeit werden für nutzlose Anzeigen verschwendet.
  • In kompetitiven Titeln kann jeder versteckte Prozess über Sieg oder Niederlage entscheiden.
  • Zudem stellt sich die Frage: Was sammelt diese Software noch alles im Hintergrund?

Das erinnert an die schlimmste Zeit der PC-Plauderei, damals mit Toolbars, heute mit Monitor-Adware.

Ein unschöner Schritt zurück

In den 90ern und frühen 2000ern war Bloatware auf neuen PCs an der Tagesordnung. Hersteller verdienten Geld mit vorinstallierten Programmen, die kaum einer wollte. Dass sich jetzt Monitor-Hersteller dieser Methode bedienen, ist ein enttäuschender Rückfall.

Die gute Nachricht: Bisher scheint das Phänomen auf einige wenige Hersteller beschränkt zu sein. PCGamer selbst spekuliert nicht über Namen, der Bericht nennt nur „monitor manufacturers“ allgemein.

Wie man sich schützen kann

Wer seinen Monitor neu anschließt oder Treiber aktualisiert, sollte genau hinsehen:

  • Haken bei „optionaler Software“ oder „Partnerangeboten“ während der Installation deaktivieren.
  • Nach der Installation den Task-Manager auf unbekannte Prozesse prüfen.
  • Gegebenenfalls portable Treiberpakete oder Windows-Update-Treiber nutzen, um Hersteller-Software zu umgehen.

Kein Gamer sollte Pop-ups im Vollbild-Modus ertragen müssen, schon gar nicht durch die eigene Hardware.

Kein Grund zur Panik, aber zur Wachsamkeit

Bislang gibt es nur diesen einen Bericht. Ob weitere Hersteller nachziehen, ist unklar. PCGamer macht jedenfalls klar, dass es keine gute Entwicklung wäre. Und das unterschreiben wir als alte Hasen der PC-Gaming-Szene nur zu gern.

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