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Moon Colony Bloodbath im Test: Gemeinsames Deckbuilding endet im Massaker
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Moon Colony Bloodbath im Test: Gemeinsames Deckbuilding endet im Massaker

Das Brettspiel „Moon Colony Bloodbath“ setzt auf kooperatives Deckbuilding mit garantiertem Scheitern, und ist gerade deshalb ein Hit.

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Tommes Parzl
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Testurteil: Alle verlieren

Moon Colony Bloodbath ist kein Spiel für Siegertypen. Die Grundidee: Ein Team von Kolonisten auf dem Mond versucht zu überleben, und scheitert mit hoher Wahrscheinlichkeit. Der Test bei Eurogamer lobt das Konzept als „erfrischend anders“ und „unberechenbar“.

Das Besondere: Alle Spieler bauen gemeinsam an einem einzigen Deck. Jede Karte, die ihr zieht, kann die Rettung oder den nächsten katastrophalen Fehler bedeuten. Kontrolle habt ihr kaum, die Interaktion zwischen den Karten erzeugt ständig neue, chaotische Situationen.

Gameplay: Gemeinsam in den Untergang

  • Kooperativer Deckbau: Kein Solo-Deck, sondern ein geteilter Stoß Karten. Jeder Zug verändert die Dynamik für alle.
  • Katastrophen-Mechanik: Das Spiel treibt bewusst auf ein Desaster zu. Eure Entscheidungen verzögern es nur, oder beschleunigen es.
  • Hohe Wiederspielbarkeit: Durch den zufälligen Kartenverlauf ergibt sich jede Runde eine andere, oft absurde Todeskette.

Die Interaktion steht im Mittelpunkt: Weil ihr nicht wisst, welche Karte als Nächstes kommt, müsst ihr spontan umplanen. Das fördert Diskussionen und gemeinsames Grübeln, oder lautes Fluchen.

Fazit: Mehr Spaß am Scheitern als am Gewinnen

Moon Colony Bloodbath bricht mit der typischen Aufbau-Logik von Deckbuildern. Statt mächtiger Combos erwartet euch ein ständiger Kampf gegen die Übermacht des Zufalls. Das klingt frustrierend, funktioniert aber als Gruppenerlebnis hervorragend.

Wer bereit ist, Kontrolle abzugeben und das Chaos zu umarmen, findet hier ein ungewöhnlich interaktives Brettspiel. Der Test macht klar: Das Vergnügen liegt nicht im Sieg, sondern im gemeinsamen, spektakulären Untergang.

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