EndeNews Logo EndeNews
MrBeast investiert 250.000 Dollar in KI-Ball 2 bei Shark Tank
News

MrBeast investiert 250.000 Dollar in KI-Ball 2 bei Shark Tank

YouTuber MrBeast und Beast-Industries-CEO Jeff Housenbold sichern sich 55 Prozent an Sperry Labs' KI-gestütztem Schaumstoffball Ball 2.

F
FatimaEzzahra Zouhoum
TEILEN: Twitter Reddit

MrBeast steigt ins Spielzeuggeschäft ein

In der Staffelpremiere von Shark Tank Season 18 am 30. September 2026 sorgte ein ungewöhnliches Produkt für Gesprächsstoff: Ball 2, ein KI-gestützter Schaumstoffball mit eingebauten Sensoren. MrBeast (Jimmy Donaldson) und Beast-Industries-CEO Jeff Housenbold entschieden sich für ein Investment von 250.000 US-Dollar und sicherten sich dafür 55 Prozent an der Firma hinter dem Produkt. Der Auftritt in der TV-Show ist belegt, mehrere Berichte erschienen Anfang Oktober 2026. Damit mischt der weltweit bekannteste YouTuber nun auch im Tech-Spielzeugmarkt mit.

Was Ball 2 eigentlich kann

  • Der Ball misst laut Berichten Würfe, Drehungen und Sprünge über integrierte Sensoren.
  • Über eine Companion-App wird der Ball mit dem Smartphone verbunden.
  • Die App bietet KI-Funktionen, deren genaue Ausgestaltung in den vorliegenden Berichten jedoch nicht vollständig spezifiziert ist.
  • Ball 2 ist kein Videospiel, sondern ein Tech- und Spielzeugprodukt mit Sensorik und App-Anbindung.
  • Der Preis liegt bei 69 US-Dollar, eine günstigere Variante ohne KI-Funktionen soll 49 US-Dollar kosten.

Der Deal im Detail

Die Investition von MrBeast und Jeff Housenbold ist keine kleine Finanzspritze, sondern eine Mehrheitsbeteiligung. 55 Prozent der Firma hinter Ball 2 gehen an die beiden Investoren. Das Unternehmen hinter dem Produkt ist Sperry Labs, gegründet von Andrew Brown und Kevin Langdon. Ein klassischer Game-Publisher ist nicht beteiligt, die Berichte sprechen ausschließlich von Sperry Labs als Hersteller. Der Auftritt bei Shark Tank war Teil der Staffelpremiere, was dem Produkt zusätzliche Sichtbarkeit verschaffte.

Wer ist Sperry Labs?

Über die Historie von Sperry Labs ist in den vorliegenden Quellen wenig bekannt. Belegt sind die beiden Gründer Andrew Brown und Kevin Langdon. Das Unternehmen tritt als Hersteller von Ball 2 auf, einem Produkt, das Sensorik und KI-Funktionen in einem physischen Spielball vereint. Ob und in welcher Form es Vorgängerprodukte gab, ist nicht klar belegt. Die Berichte erwähnen zwar einen früheren Ball, eine gesicherte Bestätigung für eine Vorgängerversion liegt jedoch nicht vor. Sperry Labs positioniert sich damit an der Schnittstelle zwischen Spielzeug und tragbarer Technologie.

Mr. Wonderful bleibt skeptisch

Nicht alle Sharks sahen das Potenzial von Ball 2. Mr. Wonderful, bekannt für seine oft direkten Bewertungen, zeigte sich in der Folge wenig interessiert an dem Schaumstoffball. Er konnte laut Zusammenfassung nicht erkennen, wie sich das Produkt von anderen, populäreren Bällen abheben sollte. Diese Skepsis ist bemerkenswert, da der Deal dennoch zustande kam. Die Investitionsentscheidung von MrBeast und Housenbold fiel offenbar unabhängig von dieser Einschätzung. Für die Zuschauer der Show war die ablehnende Haltung des Investors ein Kontrast zum letztlichen Abschluss.

Preisgestaltung und Zielgruppe

Mit 69 US-Dollar für die KI-Version und 49 US-Dollar für die Basisvariante positioniert sich Ball 2 im mittleren Preissegment für Tech-Spielzeug. Die Preise wurden in den Berichten Anfang Oktober 2026 genannt. Die Zielgruppe dürfte weniger klassische Gamer umfassen als vielmehr sportbegeisterte Technikfans und Familien. Die App-Anbindung und die KI-Funktionen rechtfertigen aus Sicht des Herstellers den Aufpreis gegenüber der Nicht-KI-Variante. Ob der Markt diese Preispolitik annimmt, bleibt abzuwarten.

Einordnung in den Spielzeug- und Tech-Markt

Ball 2 ist kein Einzelfall: Immer mehr Spielzeuge erhalten Sensoren und App-Anbindung. Der Schritt von MrBeast in dieses Segment ist dennoch bemerkenswert, da seine Marke bislang vor allem für YouTube-Formate und Merchandise steht. Beast Industries unter der Leitung von Jeff Housenbold erweitert damit sein Portfolio. Der Auftritt bei Shark Tank verschafft dem Produkt eine Reichweite, die reine Online-Kampagnen oft nicht erreichen. Für den Markt der KI-gestützten Spielzeuge ist dies ein weiteres Beispiel dafür, dass Investoren aus der Unterhaltungsbranche zunehmend in physische Produkte mit digitaler Komponente fließen.

Ein Ball, viele offene Fragen

Die Faktenlage zu Ball 2 ist klar: Es gibt einen Deal über 250.000 US-Dollar für 55 Prozent an Sperry Labs, einen Preis von 69 US-Dollar und eine Premiere am 30. September 2026. Unklar bleibt, wie genau die KI-Funktionen in der App aussehen und ob es tatsächlich eine Vorgängerversion gab. MrBeast und Housenbold haben mit der Mehrheitsbeteiligung ein deutliches Zeichen gesetzt. Ob der Ball sich gegen etablierte Spielzeuge durchsetzt, werden die kommenden Monate zeigen.

Quelle: Kotaku

VERWANDTE ARTIKEL