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Nieder mit den taktischen Felsen! Warhammer-Miniaturen brauchen keine Steingärten
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Nieder mit den taktischen Felsen! Warhammer-Miniaturen brauchen keine Steingärten

Ein Plädoyer gegen überladene Bases: Warum die Miniaturen-Szene ihre Felsen-Sucht überdenken sollte.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Felsen, Felsen, nichts als Felsen

Die Warhammer-Community diskutiert mal wieder über die Basics. PCGamer hat kürzlich die Frage aufgeworfen: Müssen Miniaturen wirklich auf einem halben Steinbruch stehen? Die Antwort ist kurz: Nein.

  • Jede Miniatur hat bereits einen Base als Standfläche.
  • Darauf werden oft Schotter, Grasbüschel und, vor allem, taktische Felsen geklebt.

Das Problem ist nicht der einzelne Stein. Es ist die Masse. Manche Modelle wirken, als hätten sie einen kleinen Berg auf dem Sockel.

Vom Zweck zur Dekoration

Früher waren Bases schlicht. Ein wenig Sand, ein bisschen Farbe, fertig. Heute konkurrieren die Untersätze mit der Miniatur selbst um Aufmerksamkeit.

  • Große Felsbrocken verdecken Details der Figur.
  • Sie stören die Sichtlinie im Spiel, vor allem bei Space Marines oder Orks.
  • Und sie machen das Bewegen auf dem Spielfeld mühsamer als nötig.

Die Miniaturen hüpfen nicht auf Felsen herum, sie stehen auf eigenen Beinen (oder Kettenrädern). Warum also das Extra-Gestein?

Ein Aufruf zur Reduktion

Die Basis sollte dienen, nicht dominieren. Ein sauberer, schlichter Sockel lenkt den Blick auf die eigentliche Arbeit: die Bemalung und Konvertierung des Modells.

  • Weniger ist oft mehr: Ein flacher Base mit etwas Pigment oder Flocks reicht völlig.
  • Die „taktischen Felsen“ sind ein Trend, den es zu hinterfragen gilt.

Nicht jedes Modell braucht einen geologischen Albtraum. Ein Ork auf einem Kieselstein ist kein besserer Ork. Er ist nur schwerer zu greifen.

Kein Drama, nur eine Beobachtung

Die Diskussion ist kein Vorwurf an kreative Modellbauer. Wer seine Armee mit Gelände-Dioramen schmücken will, soll das tun. Aber die Standard-Richtung vieler Hersteller und Tutorials übertreibt es.

  • Ein Base ist eine Basis, kein zweites Schlachtfeld.
  • Weniger Felsen = mehr Übersichtlichkeit und mehr Fokus auf die Figur.

Der Trend zu überladenen Sockeln ist eine Marotte, die die Tabletop-Szene getrost ablegen kann. Die Miniaturen werden es uns danken, und unsere Finger beim Anmalen auch.

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