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Nintendo 64: Warum das Launch-Lineup 1996 heute absolut schockierend wirkt
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Nintendo 64: Warum das Launch-Lineup 1996 heute absolut schockierend wirkt

Das Nintendo 64 startete damals mit nur sieben Spielen, und ein Titel davon ist in Europa bis heute völlig unbekannt geblieben.

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Tommes Parzl
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Der Sprung in die dritte Dimension

Wir schreiben das Jahr 1996 in Japan und 1997 in Europa, als das Nintendo 64 den Markt betritt. Das klassische 2D-Zeitalter liegt in den letzten Zügen.

Eine neue, magische Kiste verspricht den endgültigen Sprung in die dritte Dimension. Mit einem völlig neuartigen Controller in der Hand war die technologische Zukunft damals zum Greifen nah.

Die schockierende Realität des Starts

Während wir heutzutage zum Launch einer neuen Hardware mit gigantischen Spiele-Bibliotheken und Day-One-Patches überschwemmt werden, sah die Situation damals drastisch anders aus.

  • Das japanische Start-Lineup des Nintendo 64 bestand aus exakt sieben Titeln.
  • Spieler in Europa mussten sich sogar noch länger gedulden und bekamen zum Marktstart im Jahr 1997 eine ähnlich überschaubare Auswahl serviert.
  • Verglichen mit heutigen Konsolen-Launches wirkt diese extrem dünne Liste heute absolut undenkbar.

Der große Unbekannte in Europa

Unter den mageren sieben Spielen befand sich ein absoluter Exot, den hierzulande bis heute kein Mensch kennt.

  • Dieser mysteriöse Titel blieb exklusiv dem japanischen Markt vorbehalten.
  • Europäische Spieler bekamen das Spiel damals niemals zu Gesicht.
  • Selbst unter heutigen Retro-Sammlern gilt dieser japanische Launch-Titel als extrem rare Kuriosität.

Der Wandel der Industrie

Der drastische Kontrast zwischen den späten Neunzigern und der Gegenwart zeigt, wie sich die Veröffentlichungspolitik in der Videospielbranche gewandelt hat.

Damals mussten Entwickler mit extremer Hardware arbeiten, während Speichermedien wie Module teuer und in ihrer Kapazität stark limitiert waren. Heute startet kaum eine Konsole ohne digitale Marktplätze und riesige Bibliotheken.

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