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Old School RuneScape steht vor einem technischen Engpass
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Old School RuneScape steht vor einem technischen Engpass

Das Entwicklerteam von Jagex muss massiv an der Infrastruktur schrauben, da der Platz für neue Gegenstände und IDs im Spiel knapp wird.

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Beytullah Akyildiz
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Das Limit der Item-IDs

Old School RuneScape ist ein Gigant, der mittlerweile über zwei Jahrzehnte gewachsen ist. Die Entwickler bei Jagex stehen nun vor einem Problem, das auf die frühen Designs der Engine zurückzuführen ist.

Es mangelt schlichtweg an freien sogenannten Item-IDs. Das bedeutet, dass das Spiel keine neuen Gegenstände mehr registrieren kann, sobald der aktuelle Speicherbereich vollständig belegt ist.

Die Ursache im alten Code

Der Grund für diese technische Sackgasse liegt in der Eile der ursprünglichen Entwickler. Damals dachte niemand daran, dass das Spiel im Jahr 2024 noch existieren und sich stetig erweitern würde.

  • Die Entwickler wählten damals zu kleine Datentypen für die Identifikation von Spielobjekten.
  • Da das Spiel stetig wächst, ist der reservierte Bereich für IDs fast komplett aufgebraucht.
  • Eine einfache Erweiterung ist technisch nicht möglich, ohne den bestehenden Code grundlegend anzupassen.

Der aufwendige Umbau

Das Team arbeitet aktuell an einer Lösung, um ein “Explodieren” des Spiels zu verhindern. Diese Arbeit hinter den Kulissen ist nötig, damit zukünftige Updates überhaupt noch Platz finden.

  • Die Entwickler müssen den Code der Engine auf neue Datentypen umstellen.
  • Dieser Prozess erfordert umfangreiche Tests, um Fehler bei bestehenden Gegenständen zu vermeiden.
  • Viele der alten Skripte müssen manuell geprüft und angepasst werden, da sie direkt auf die alten ID-Strukturen zugreifen.

Die Zukunft von Gielinor

Die Arbeiten an der Infrastruktur sind zwingend erforderlich, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Ohne diese Anpassungen würde Old School RuneScape nach dem nächsten großen Inhalts-Update keine neuen Belohnungen oder Ausrüstungsgegenstände mehr unterstützen.

Die technische Schuld aus den Anfangstagen holt das Team nun ein. Aktuell investieren die Entwickler viel Zeit, um die Stabilität für kommende Erweiterungen zu garantieren.

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