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Overwatch kann die 'Same Face'-Vorwürfe einfach nicht abschütteln
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Overwatch kann die 'Same Face'-Vorwürfe einfach nicht abschütteln

Kotaku greift die alte Kritik auf: Blizzards Hero Shooter soll immer noch mit identischen Heldengesichtern kämpfen.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Ein Meme, das nicht sterben will

Seit der Veröffentlichung von Overwatch im Jahr 2016 geistert ein Vorwurf durch die Community: Alle weiblichen Helden haben dasselbe Gesicht. Jetzt hat Kotaku das Fass wieder aufgemacht. Die Schlagzeile “Come The Hell On, Overwatch” bringt die Frustration auf den Punkt.

Die “Same Face”-Allegation ist kein neues Phänomen. Sie begleitet den Shooter mittlerweile seit einem Jahrzehnt. Und trotz neuer Helden und dem Sprung zu Overwatch 2 scheint Blizzard das Problem nicht in den Griff zu bekommen.

Was steckt hinter der Kritik?

  • Viele spielbare Charaktere teilen auffällig ähnliche Gesichtszüge: große Augen, schmale Nasen, weiche Kinnpartien.
  • Die Kunstrichtung setzt auf einen wiedererkennbaren “Blizzard-Look”, der oft auf Kosten der Individualität geht.
  • Besonders weibliche Helden wie Tracer, Mercy, D.Va oder Kiriko werden immer wieder als Beispiele genannt.

Die Community hat längst eine eigene Bildersammlung erschaffen. Vergleiche mit austauschbaren Gesichtern aus anderen Spielen oder Animes sind keine Seltenheit. Der Vorwurf: Blizzard spare sich die Arbeit bei der Charaktermodellierung.

Hat Overwatch 2 die Lage verbessert?

Mit dem Reboot kamen neue Designs und überarbeitete Modelle. Doch die grundlegende Silhouette und Mimik der Gesichter blieb erhalten. Kiriko, der erste neue Support von Overwatch 2, zeigt das Problem deutlich: Sie könnte ohne Weiteres die jüngere Schwester von Mei oder Sombra sein.

  • Neue Helden wie Sojourn oder Junker Queen brechen das Muster zumindest teilweise auf.
  • Dennoch: Die meistzitierten “Same Face”-Kandidaten sind immer noch die ursprünglichen Charaktere aus dem Jahr 2016.

Warum hält sich der Vorwurf so hartnäckig?

Weil er visuell nachvollziehbar ist. Wer die Helden nebeneinanderstellt, erkennt schnell die wiederkehrenden Grundformen. Blizzard selbst hat dazu nie offiziell Stellung genommen. Stattdessen setzt das Studio auf markante Outfits und Farben, um die Identität zu wahren.

Die Diskussion zeigt, wie sensibel die Spieler auf künstlerische Einheitslösungen reagieren. In einem Spiel, das so sehr auf Charaktervielfalt setzt, wirken identische Gesichter wie ein Makel. Overwatch wird diesen Ruf wohl nie ganz loswerden.

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