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Peacock wird teurer: Die vierte Preiserhöhung in Folge trifft alle Abo-Stufen
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Peacock wird teurer: Die vierte Preiserhöhung in Folge trifft alle Abo-Stufen

Der Streaming-Dienst Peacock von NBC Universal erhöht erneut die Preise, Premium Plus kostet drei US-Dollar mehr, und das zum vierten Mal in Serie.

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Tommes Parzl
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Peacock wird teurer: Die vierte Preiserhöhung in Folge trifft alle Abo-Stufen

Der Streaming-Dienst Peacock von NBC Universal erhöht zum vierten Mal in Folge die Preise. Wie Polygon berichtet, sind sämtliche Abo-Stufen betroffen, bei Premium Plus kommen 3 US-Dollar monatlich dazu.

Damit setzt sich ein Muster fort, das seit 2023 jedes Jahr zu beobachten ist. Die Zeiten, in denen Streaming als günstige Alternative zum Kabelfernsehen galt, sind bei Peacock endgültig vorbei.

Die Preisrunde 2026 im Überblick

  • Premium Plus kostet künftig 3 US-Dollar mehr pro Monat.
  • Die Erhöhung trifft alle Stufen des Dienstes.
  • Es handelt sich um die vierte Preiserhöhung in Folge.
  • Die genauen Beträge der anderen Tarife nennt die Meldung von Polygon nicht.

Drei Dollar klingen auf den ersten Blick nach wenig. Wer jedoch die Preisentwicklung seit dem Start im Jahr 2020 verfolgt hat, weiß: Aus einem günstigen Einstiegsangebot ist inzwischen ein teures Abo-Modell geworden.

Die Geschichte hinter Peacock

Peacock ging im Jahr 2020 an den Start und war die Antwort von NBC Universal auf das Streaming-Zeitalter. Anders als manche Konkurrenten setzte der Dienst von Beginn an auf ein gestaffeltes Angebot: eine werbefinanzierte Basisversion, ein günstigerer Tarif mit Werbung und eine teurere Premium-Stufe ohne Werbeunterbrechungen.

Der Katalog besteht aus Klassikern wie The Office und Law & Order, dazu kommen Kinofilme, Eigenproduktionen und Live-Sport. Den Preis für diesen Inhalt dürfte Peacock nicht allein durch Werbeeinnahmen decken wollen. Die jährlichen Erhöhungen sind daher auch ein Zeichen der Kostenlage.

Die jährliche Preisspirale seit 2023

Schon in den Jahren 2023, 2024 und 2025 erhöhte Peacock seine Preise. Die aktuelle Anpassung im Jahr 2026 ist also keine Überraschung mehr, sondern folgt einem festen Rhythmus. Konkrete Zahlen zu den vorherigen Erhöhungen liefert die Meldung nicht, die Regelmäßigkeit spricht jedoch für sich.

Im Vergleich zu anderen Diensten zeigt sich ein auffälliges Muster: Während manche Anbieter ihre Preislisten unregelmäßig anpassen, verfolgt Peacock eine Art Jahresabo für teurere Preise. Das erinnert an Inflationsanpassungen, wirkt auf Kunden aber wie eine Dauerbelastung.

Branchenkontext: Streaming wird überall teurer

Peacock steht mit dieser Strategie nicht allein. Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video haben ihre Preise in den vergangenen Jahren ebenfalls wiederholt angehoben. Viele Dienste setzen inzwischen auf Tarife mit Werbung, um den Kunden die Wahl zwischen günstig und teuer zu lassen.

NBC Universal muss dabei ein eigenes Streaming-Angebot gegen diese Platzhirsche verteidigen. Gleichzeitig steigen die Kosten für Lizenzen, neue Serien und Sportrechte. Die erneute Preiserhöhung ist eine direkte Folge dieses Drucks.

Ein Hauch Retro: Als Streaming noch wie ein Schnäppchen wirkte

Wer die Streaming-Ära seit ihren Anfängen begleitet, erinnert sich an Zeiten, in denen ein einzelner Dienst wenige Euro kostete und quasi die gesamte Mediathek der Welt beinhaltete. Aus diesem Traum ist längst ein Flickenteppich aus teuren Einzel-Abos geworden.

Peacock war dabei nie ein Schnäppchen im Netflix-Sinne, aber die jährlichen Preiserhöhungen haben den Abstand weiter vergrößert. Unterhaltung wird damit wieder teurer, ähnlich wie früher bei Kabelpaketen, die nach den ersten zwölf Monaten plötzlich das Doppelte kosteten.

Das Problem mit der Werbefreiheit

Besonders hart trifft es Fans der Premium Plus-Stufe, denn

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