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Peyz über sein Debüt bei T1, die Chemie mit Keria und die MSI-Ambitionen
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Peyz über sein Debüt bei T1, die Chemie mit Keria und die MSI-Ambitionen

Der neue T1-ADC Peyz spricht im Detail über den Druck, Gumayusi zu ersetzen, das Zusammenspiel mit Support Keria und die Ziele des Teams für das Mid-Season Invitational 2026.

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Dennis Adam
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Neustart bei den Dinosauriern

T1 hat einen neuen Schützen. Peyz (Jung-su Kim) übernahm zur Saison 2026 den ADC-Posten vom amtierenden Weltmeister Gumayusi. Ein Wechsel, der in der League of Legends-Szene für Diskussionen sorgte.

In einem Gespräch mit Dot Esports öffnete sich der 20-Jährige nun über die Herausforderungen des Rollentauschs. Er beschreibt seine Haltung als „leises Selbstvertrauen, laute Ambitionen“. Ein Markenzeichen, das schon an seine Zeit bei Gen.G erinnert.

Chemie mit Keria, mehr als nur Ingame

Das Duo Peyz-Keria gilt als einer der spannendsten Botlanes der aktuellen LCK. Der Support-Star bringt jahrelange Erfahrung mit, der Neue eine frische, aggressive Spielweise.

  • Peyz betont, dass die Absprache auf der Lane von Tag eins an funktioniert habe.
  • Keria sei offen für neue Champion-Kombinationen. Das Duo testet regelmäßig exotische Picks im Solo Queue.
  • Die Kommunikation läuft auf Koreanisch und Englisch, ein Mix, der laut Peyz „flüssiger wird, je mehr wir killen“.

Die beiden verbindet zudem eine ähnliche Arbeitsmoral: Beide trainieren bis spät in die Nacht. „Er macht mir Druck, besser zu werden“, sagt Peyz. „Das pusht mich über meine Grenzen.“

MSI 2026: Zwischen Druck und Hoffnung

T1 geht als einer der Favoriten ins Mid-Season Invitational 2026. Der Titel im Vorjahr liegt in weiter Ferne, das Team will zurück an die Spitze.

  • Peyz sieht die größte Stärke in der Flexibilität der Aufstellung. T1 kann sowohl hyper-aggressive als auch kontrollierte Compositions spielen.
  • Die größte Schwäche: mangelnde Erfahrung auf internationaler Bühne als Team. Peyz selbst hat zwar MSI-Erfahrung (2023), aber nicht mit T1.
  • Kerias Wissen über Gegner und Drafts gleicht das aus. Zusammen arbeiten sie an einem „Pool von 15 Champions pro Spieler“, so die Vorgabe des Coaches.

Die Ergebnisliste von T1 im Frühjahr 2026: Erster Platz in der regulären LCK-Saison, Finalniederlage im Spring Split gegen Gen.G. Das Team hatte also Zeit, sich auf das internationale Turnier vorzubereiten.

Ruhe bewahren, laut siegen

Peyz‘ Stil passt perfekt zur T1-DNA: keine lauten Ansagen, aber klare Aktionen auf der Rift. Er will beweisen, dass er nicht nur ein Ersatz ist, sondern eine Verbesserung.

Seine Aussage „leises Selbstvertrauen“ bedeutet nicht Zurückhaltung. Auf die Frage nach seinen Lieblingsgegnern bei MSI nannte er ohne Zögern Elk (BLG) und Gumayusi, seinen Vorgänger bei T1. Ein Duell, das die Fans elektrisieren wird.

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