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PlayStation-Shop-Schließung: Gamer revoltierten gegen das Aus für PS3 und Vita
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PlayStation-Shop-Schließung: Gamer revoltierten gegen das Aus für PS3 und Vita

Ein Interview blickt zurück auf den Protest der Spieler gegen die geplanten Schließungen der digitalen Stores, und erklärt, warum solche Entscheidungen für Betreiber unvermeidlich sind.

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Dennis Adam
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Der Aufstand gegen die Schließung

Schon vor einigen Jahren wollte Sony die digitalen Stores für PlayStation 3 und PS Vita abschalten. Die Spieler reagierten mit heftigem Widerstand. Sammler und Gamer fürchteten um ihre digitalen Bibliotheken.

Ein aktuelles Interview mit einem Branchenkenner greift den Vorfall wieder auf. Darin heißt es: „Irgendwann wird jeder digitale Storefront an einem Punkt sein, an dem es sich für den Betreiber nicht mehr lohnt, ihn zu unterhalten.“ Der Versuch war demnach nicht der erste dieser Art.

Die bittere Pille für Sammler

  • Digitale Only-Titel und exklusive Releases wären für immer verloren gewesen. Viele Spieler hatten über Jahre hinweg Käufe getätigt.
  • „Als Spieler und Sammler ist das eine bittere Pille zu schlucken“, lautete der Tenor in den Diskussionen. Der Druck der Community zwang Sony schließlich zum Einlenken.

Die Shops blieben geöffnet. Der Vorfall machte jedoch deutlich, wie verletzlich digitaler Besitz ist. Ein einmal geschlossener Store bedeutet für viele Titel das endgültige Aus.

Kein Einzelfall in der Branche

PlayStation hatte bereits früher mit der Abschaltung alter Shop-Infrastrukturen geliebäugelt. Die Aussagen im Interview bestätigen einen generellen Trend: Alte Stores werden für Unternehmen zunehmend unwirtschaftlich.

Für Retro-Fans bleibt die Frage, wie lange die Tore zu Klassikern wie Demon’s Souls oder Persona 4 Golden noch offen stehen. Die Rettung damals war ein Erfolg der Community. Eine Garantie für die Zukunft gibt es nicht.

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