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PUBG: Black Budget: Krafton stoppt Extraction-Shooter
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PUBG: Black Budget: Krafton stoppt Extraction-Shooter

Krafton beendet die Entwicklung von PUBG: Black Budget, dem Extraction-Shooter im PUBG-Universum, ohne dass es je einen Release gab.

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Tommes Parzl
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PUBG: Black Budget wird eingestellt

Krafton hat am 1. Oktober 2026 offiziell mitgeteilt, dass die Arbeit an PUBG: Black Budget beendet wurde. Der Extraction-Shooter im PUBG-Universum war damit etwas über ein Jahr in Entwicklung, bevor das Aus kam. Ein Veröffentlichungstermin existierte zu keinem Zeitpunkt. Für Spieler bleibt also nichts weiter als eine Wishlist-Seite und die Nachricht, dass daraus kein Release mehr wird.

Die Fakten zum Projekt

  • Entwickler: PUBG Studios, mit Beteiligung von PUBG Studios Amsterdam
  • Publisher: Krafton
  • Plattform: PC über Steam, dort als Wishlist-Titel gelistet
  • Status: Entwicklung eingestellt, kein Release
  • Preis: unbekannt, es wurde nie einer kommuniziert

Was ein Extraction-Shooter im PUBG-Universum bedeutet hätte

Das Genre dreht sich um riskante Beutezüge: Man zieht in eine Runde, sammelt Ausrüstung und muss sich rechtzeitig über einen Extraktionspunkt aus dem Gebiet entfernen. Wer stirbt, verliert mitgenommene Ausrüstung. Diese Mechanik hätte thematisch durchaus zum PUBG-Universum gepasst, in dem seit jeher Loot, Risiko und der Verlust der eigenen Ausrüstung zusammenhängen. Black Budget war dabei kein direkter Nachfolger eines erschienenen Hauptteils, sondern ein eigenständiger Ableger innerhalb der Marke.

Wer hinter dem Projekt stand

Verantwortlich war PUBG Studios, das Team hinter dem Battle-Royale-Original, das die Reihe überhaupt begründet hat. Beteiligt war zusätzlich PUBG Studios Amsterdam, die europäische Dependance des Studios. Publisher Krafton hält die Marke und entscheidet über die Ausrichtung der Serie. Für die Amsterdamer Einheit ist das Aus ein Rückschlag, denn mit der Einstellung endet ein Projekt, das dort über ein Jahr Arbeit gebunden hat.

Einordnung in die PUBG-Reihe

  • Black Budget war als neuer Ableger des Franchises gedacht, nicht als Fortsetzung eines bestehenden Titels
  • Der Schritt folgt dem Muster, die Marke über das Battle-Royale-Format hinaus zu öffnen
  • Weitere Plattformen außerhalb von PC und Steam sind nicht bestätigt
  • Auch ein Release-Datum wurde nie genannt, es gibt nur die offizielle Einstellungs-Mitteilung vom 1. Oktober 2026
  • Belastbare Angaben dazu, wie weit die Arbeiten gediehen waren, liegen nicht vor

Der Extraction-Shooter-Markt als Kontext

Extraction-Shooter gelten seit einigen Jahren als Wachstumsfeld, weil sie Spannung aus dem Verlustrisiko ziehen. Genau dieses Risiko macht sie aber auch schwer kalkulierbar: Ein Titel muss Loot-Ökonomie, Karten und Extraktionspunkte so ausbalancieren, dass jede Runde trägt. Scheitert das, bleibt vom Versprechen wenig übrig. Dass ein Publisher ein solches Projekt nach über einem Jahr zurückzieht, ist deshalb kein Einzelfall, sondern Teil des normalen Portfolio-Risikos. Krafton hat sich für den Schnitt entschieden, statt weiter Ressourcen in eine unklare Veröffentlichung zu stecken.

Was das für interessierte Spieler heißt

Wer PUBG: Black Budget auf Steam auf der Wunschliste hatte, bekommt keine Beta, keinen Early Access und keinen Release. Rückerstattungen sind kein Thema, weil nie ein Kauf möglich war. Es gab keinen Preis, keine Vorbestellungen und keine Plattformzusage über PC und Steam hinaus. Damit fällt das Projekt in dieselbe Kategorie wie viele angekündigte, aber nie erschienene Ableger großer Marken.

Ein Aus mit klaren Konturen

Bemerkenswert ist die Dünnheit der Aktenlage: kein Release-Datum, kein Preis, keine bestätigten Konsolenfassungen. Übrig bleiben eine Wishlist-Seite auf Steam, der Name PUBG Studios Amsterdam in der Zuständigkeit und die Mitteilung vom 1. Oktober 2026. Für die PUBG-Reihe bedeutet das, dass die Erweiterung über das Battle-Royale hinaus an dieser Stelle vorerst gestoppt ist.

Quelle: Polygon.com

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