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Ubisoft: Creative House 2 heißt jetzt Massive Entertainment
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Ubisoft: Creative House 2 heißt jetzt Massive Entertainment

Ubisoft bündelt seine Tom-Clancy-Marken unter dem Namen seines schwedischen Traditionsstudios, was für reichlich Verwirrung sorgt.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Ubisofts Creative House 2 heißt jetzt Massive Entertainment

Ubisoft hat am 30. September 2026 die Umbenennung seiner zweiten Kreativeinheit verkündet. Aus Creative House 2 wird künftig Massive Entertainment. In dieser Einheit stecken fast alle Spiele, die unter der Marke Tom Clancy laufen. Damit trägt eine ganze Unternehmenssparte denselben Namen wie eines der ältesten noch aktiven Ubisoft-Studios. Das sorgt nicht nur in Kommentarspalten für Kopfkratzen.

Was unter dem neuen Namen läuft

  • Betroffene Entwicklerteams sitzen in Montréal, Paris, Schweden und Toronto.
  • Die Marken umfassen The Division, Ghost Recon und Splinter Cell.
  • Hinzu kommt die neue Original-IP March of Giants, die als War MOBA beschrieben wird.
  • Ubisoft bleibt Publisher und Distributor aller Spiele unter dieser Marke.
  • Plattformen, Preise oder ein konkreter Release-Termin für March of Giants sind bislang nicht offiziell genannt.

Die Schweden-Connection: Das Studio Massive Entertainment

Das namensgebende Studio Massive Entertainment wurde 1997 in Schweden gegründet. 2002 übernahm Vivendi den Entwickler, 2008 wechselte er im Zuge der Fusion von Activision und Vivendi zu Ubisoft und blieb dort seither. Das Team war als Unterstützer an Titeln wie Assassin’s Creed Revelations und Far Cry 3 beteiligt. Eigenständig entwickelte es zwei Teile der The Division-Reihe. 2024 erschien dort mit Star Wars Outlaws der bislang jüngste eigene Titel, aktuell arbeitet das Studio an The Division 3.

Das Studio bleibt als Studio bestehen

Das schwedische Entwicklerteam löst sich durch die Umbenennung nicht auf. Es existiert künftig innerhalb des gleichnamigen Creative House weiter, das denselben Namen trägt. In einer offiziellen Mitteilung heißt es, die Entwicklerteams in Montréal, Paris, Schweden und Toronto würden ab sofort unter dem Massive-Entertainment-Branding arbeiten. Ziel sei es, ihre kreative und technische Erfahrung zu bündeln, die bestehenden Marken auszubauen und neue Projekte voranzutreiben. Selbst das Logo ist, wie es in der Ankündigung heißt, “massive”.

Vantage Studios als Vorbild für die Umbenennung

Die Umbenennung folgt dem Muster von Creative House 1, das inzwischen Vantage Studios heißt. An dieser Tochtergesellschaft hält Tencent einen bedeutenden Anteil. Vantage Studios verantwortet Marken wie Assassin’s Creed, Far Cry und Tom Clancy’s Rainbow Six. Insgesamt gibt es fünf Creative Houses sowie ein Creative Network, das den Studios Produktionsunterstützung liefert. Dass nun auch die zweite Einheit einen eigenen Namen trägt, ist Teil derselben Umstrukturierung.

Was das für Spieler bedeutet

Für Käufer ändert sich am Papier wenig: Ubisoft bleibt der Publisher, das Branding wandert lediglich auf eine organisatorische Einheit. Verwirrend ist die Doppelbelegung des Namens dennoch, denn künftig kann Massive Entertainment sowohl das schwedische Studio als auch die gesamte Sparte meinen. Wer über kommende The Division-, Splinter Cell- oder Ghost Recon-Projekte spricht, muss deshalb künftig genauer sagen, welche der beiden Ebenen gemeint ist. Eine offizielle Klarstellung zur Unterscheidung in der Kommunikation gibt es bislang nicht.

March of Giants: Die neue IP der Einheit

Während bestehende Marken weitergeführt werden, arbeitet Massive Entertainment auch an neuem Material. March of Giants wird in den vorliegenden Angaben als War MOBA eingeordnet, also als ein Spiel, das Elemente aus Kriegsszenarien und dem MOBA-Genre verbindet. Weitere Details zu Plattformen, Preis oder Erscheinungsdatum gibt es bislang nicht. Das ist insofern bemerkenswert, als Ubisoft bereits Anfang 2026 neue IPs in Aussicht gestellt hatte, ohne konkrete Namen zu nennen.

Kostenabbau: Der Kontext der Umstrukturierung

Die Restrukturierung verläuft für die Belegschaft nicht reibungslos. Zu den Maßnahmen gehören:

  • Die Streichung des Prince of Persia: The Sands of Time Remake.
  • Die Schließung mehrerer Ubisoft-Studios.
  • Eine angeordnete Rückkehr ins Büro.
  • Zahlreiche Stellenstreichungen im gesamten Unternehmen.

Diese Eingriffe fallen in denselben Zeitraum, in dem Ubisoft seine Creative Houses neu ordnet. Für Beobachter ergibt sich damit ein Bild aus Konsolidierung nach außen und Einschnitten nach innen.

Der Name, der zum Programm wurde

Der schwedische Entwickler selbst blickt auf fast drei Jahrzehnte Firmengeschichte zurück: gegründet 1997, verkauft an Vivendi, 2008 an Ubisoft weitergereicht. Aus einem Unterstützerstudio für große Marken wurde über die Jahre ein eigenständiger Entwickler mit zwei The Division-Teilen und Star Wars Outlaws im Portfolio. Dass nun eine ganze Sparte nach diesem Studio benannt wird, verleiht dem Begriff “Massive” eine ungewohnt wörtliche Bedeutung. Für die Teams in Montréal, Paris und Toronto bedeutet das ab dem 1. Oktober 2026 einen neuen Namen im Vertragswerk und ein neues Logo auf den Präsentationen.

Quelle: GameSpot - All Content

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