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Ära endet: Nintendo stellt Switch in Europa ein, ab Februar 2027 nicht mehr lieferbar
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Ära endet: Nintendo stellt Switch in Europa ein, ab Februar 2027 nicht mehr lieferbar

Die ursprüngliche Nintendo Switch wird in Europa ab Februar 2027 eingestellt, Grund ist die EU-Batterieverordnung. Switch 2 bekommt wechselbare Akkus, aber Game-Key Cards sorgen für Ärger bei Fans der Spieleerhaltung.

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Dennis Adam
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Fast ein Jahrzehnt ist genug

Nintendo zieht in Europa den Stecker. Wie eine offizielle Mitteilung des Herstellers zeigt, werden Switch, Switch Lite und Switch OLED ab Mitte Februar 2027 nicht mehr an europäische Händler ausgeliefert. Der hauseigene Nintendo Store stellt den Verkauf für den europäischen Markt ebenfalls in demselben Monat ein. Das ist ziemlich genau zehn Jahre nach dem ursprünglichen Release der hybriden Konsole im März 2017.

EU-Regulierung zwingt zum Handeln

Der Grund für den Rückzug ist eine neue EU-Verordnung. Sie verlangt, dass Konsolen so gebaut sein müssen, dass Nutzer den Akku selbst wechseln können. Die erste Switch-Generation nachträglich dafür umzurüsten? Für Nintendo nicht wirtschaftlich.

  • Die Konsole war ohnehin am Ende ihres Lebenszyklus.
  • Statt teurer Umkonstruktion stellt man die Auslieferung in Europa einfach ein.
  • Für Nordamerika gibt es noch keine entsprechende Ankündigung.

Switch 2 liefert, mit wechselbarem Akku

Nintendo kommt der Right-to-Repair-Richtlinie trotzdem nach. Noch diesen Sommer erscheinen Switch-2-Modelle mit benutzerfreundlich austauschbaren Batterien. Die Firma betont, dass diese Revisionen „praktisch identisch“ zur bereits erhältlichen Switch 2 sind. Ein Wermutstropfen: Aufgrund von Bauteilengpässen könnten die überarbeiteten Konsolen nicht überall in Europa gleichzeitig ankommen.

Game-Key Cards: Ein Dorn im Auge der Preservation

Während Nintendo bei der Hardware auf Reparierbarkeit setzt, bleibt die Software-Seite umstritten. Switch 2 ist eine der letzten aktuellen Konsolen, die noch auf physische Datenträger setzt, Sony hat Discs ja komplett aufgegeben. Doch Nintendo drückt bei Third-Party-Titeln immer häufiger Game-Key Cards auf. Das sind Karten, die nur einen Downloadcode enthalten, statt der vollen Spieldaten. Spieleerhaltungs-Aktivisten stört das massiv: Ohne vollständige lokale Daten sind langfristige Archive kaum möglich.

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