Ein Upgrade mit akustischem Haken
Razer Naga V3 Pro heißt die Maus, die PCGamer gerade unter die Lupe genommen hat. Das Urteil der Redaktion: In fast jeder Hinsicht eine Verbesserung gegenüber dem Vorgänger. Nur die Schalter machen einen deutlich hörbaren Ping, der im ansonsten positiven Bild stört.
Genauer gesagt: Der Test bescheinigt der V3 Pro ein Upgrade in pretty much every way. Wer die Maus nutzt, bekommt also mehr von allem, was die Naga-Reihe ausmacht, abzüglich eines sauberen Klickgeräuschs.
Woher die Naga kommt
Die Naga war einst die Maus für Vielklicker. In Zeiten, als MMOs mit 40 Aktionsbalken glänzten, galt das Rad mit zwölf Tasten als Geheimwaffe für Schlachtzüge.
Die V3 Pro setzt dieses Konzept fort und verbessert es. Der Test lobt die Verarbeitung, das Layout und die drahtlose Anbindung. Es fehlen zwar konkrete Zahlen zu Sensor oder Gewicht, aber das Urteil ist klar: Das Ding ist besser als ihre Vorgängerin.
Der störende Ping
- Das Klickgeräusch der Switches klingt metallisch und hallt nach.
- In ruhigen Momenten ist der Ping deutlich wahrnehmbar.
- Das ist kein Ausschlusskriterium, aber ein Makel.
Wer mit lauten Tasten lebt, wird die Naga V3 Pro lieben. Wer Wert auf leise Switches legt, sollte sich das kurz überlegen.
Für wen sich die Maus lohnt
- Für MMO-Spieler und Leute, die viele Makros brauchen.
- Für alle, die eine solide Wireless-Maus mit vielen Tasten suchen.
- Für Retro-Fans, die schon in WoW oder Guild Wars 2 auf das Naga-Rad schworen.
Die Konkurrenz schläft nicht, aber die Naga V3 Pro bleibt eine feste Adresse in diesem Segment. Der Ping ist ein Schönheitsfehler, den man hören, aber meist verzeihen kann.
Ein Upgrade mit akustischem Haken
Razer hat mit der Razer Naga V3 Pro die neueste Iteration ihrer bekannten MMO-Mauseleiste veröffentlicht. Laut dem Test von PCGamer bietet die Hardware in fast jeder Hinsicht eine spürbare Leistungssteigerung gegenüber dem direkten Vorgänger. Einzig die verbauten mechanischen Schalter fallen negativ auf, da sie bei jeder Betätigung einen metallischen Nachhall erzeugen.
Tester bemängeln, dass dieser akustische Makel vor allem in ruhigen Spielumgebungen störend auffällt. Wer empfindlich auf helle Klickgeräusche reagiert, muss sich auf diese akustische Begleiterscheinung einstellen. Technisch und ergonomisch liefert der Hersteller jedoch das gewohnte Premium-Niveau ab.
Woher die Naga kommt
Das Konzept der Razer Naga geht auf das Jahr 2009 zurück, als Razer zusammen mit dem kalifornischen Hersteller Astro Gaming und dem Design-Büro Frog Design den Markt für Spezialmäuse umkrempelte. Damals dominierten MMORPGs wie World of Warcraft den PC-Markt und erforderten den schnellen Zugriff auf Dutzende Hotkeys. Das charakteristische 12-Tasten-Gitter an der Daumenflanke begründete eine eigene Produktkategorie.
Im Laufe der Jahre modifizierte Razer das Konzept mehrfach und passte es an technische Standards an. Die Naga Trinity führte 2017 austauschbare Seitenteile ein, während die Naga Pro ab 2020 kabellose Freiheit in das Segment brachte. Die aktuelle V3 Pro baut auf diesen Generationen auf und verfeinert die Gewichtsverteilung sowie die Latenzwerte der HyperSpeed Wireless-Technologie.
Der störende Ping
- Das Klickgeräusch der primären Maustasten weist einen hohen Frequenzbereich auf, der an eine Metallfeder erinnert.
- Ursache für den Nachhall ist meist die interne Gehäusearchitektur, bei der die Platine und die Oberschale als Resonanzkörper wirken.
- Konkrete Messwerte zu den Betätigungskräften fehlen im aktuellen Test, doch die mechanischen Switches erfordern schätzungsweise 50 bis 60 Gramm Druck.
Wer mit Kopfhörern spielt, blendet dieses akustische Feedback meist aus. Ohne Audio-Isolation am Ohr bleibt der mechanische Defekt im Klangbild präsent.
Für wen sich die Maus lohnt
- Für Spieler von Final Fantasy XIV, World of Warcraft und anderen Titeln mit hoher Aktionsleisten-Dichte.
- Für Anwender, die komplexe Makros in Produktivprogrammen wie Blender oder Adobe Premiere programmieren.
- Für Besitzer der älteren Naga Pro, die ein Upgrade bei der Akkulaufzeit und den Gleitfüßen aus PTFE suchen.
Die direkte Konkurrenz umfasst Modelle wie die Corsair Scimitar Elite Wireless und die Logitech G600, wobei letztere seit Jahren keine technische Überarbeitung erhalten hat. Mit einem Preis von rund 190 Euro platziert Razer die Naga V3 Pro im obersten Segment der Eingabegeräte. Die Energieversorgung erfolgt wahlweise über das Mouse Dock Pro oder ein klassisches USB-C-Kabel.