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Ryse: Son of Rome, Als Crytek den Assassin's Creed für Xbox bauen wollte
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Ryse: Son of Rome, Als Crytek den Assassin's Creed für Xbox bauen wollte

Ursprünglich sollte Ryse: Son of Rome über mehrere Epochen spannen, doch der Flop beerdigte die ambitionierten Pläne von Crytek und Microsoft.

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Tommes Parzl
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Die größere Vision hinter Ryse

Laut einem aktuellen Bericht von IGN war Ryse: Son of Rome von Beginn an als Mehr-Epochen-Abenteuer konzipiert. Crytek wollte das Spiel wie Assassin’s Creed durch verschiedene historische Zeiträume führen, ein echter System-Seller für die Xbox One.

  • Geplant waren wohl Schauplätze wie das antike Rom, das Mittelalter oder die Renaissance.
  • Der Spieler hätte als verschiedene Protagonisten durch die Jahrhunderte reisen sollen.
  • Assassin’s Creed war das direkte Vorbild für diese offene, epochenübergreifende Erzählstruktur.

Doch die Realität sah anders aus: Aus Zeit- und Budgetgründen strich Crytek die meisten Ideen. Übrig blieb nur die römische Kampagne um den General Marius Titus, die 2013 erschien.

Der Flop und seine Folgen

Ryse: Son of Rome wurde von Kritikern als grafisch beeindruckend, aber spielerisch seicht abgestraft. Besonders die repetitiven QTE-Kämpfe (Quick Time Events) und die kurze Kampagne sorgten für gemischte Wertungen.

  • Die Verkaufszahlen blieben weit hinter den Erwartungen von Microsoft zurück.
  • Crytek geriet in schwere finanzielle Turbulenzen und musste Studios schließen.
  • Xbox verlor damit einen ihrer ersten großen Exklusivtitel der neuen Generation.

Die ursprüngliche Vision eines Xbox-eigenen Assassin’s Creed-Konkurrenten wurde nie verwirklicht. Microsoft und Crytek zogen die Reißleine.

Was bleibt von Ryse?

Heute, 13 Jahre nach Release, ist Ryse: Son of Rome ein Kuriosum der Xbox-One-Ära. Es läuft auf aktuellen Konsolen per Abwärtskompatibilität und hat eine kleine Fangemeinde.

  • Kein Sequel oder Remake wurde je offiziell angekündigt.
  • Crytek konzentrierte sich später wieder auf die Crysis-Reihe und technische Demos.

Die Pläne für einen Mehr-Epochen-Ansatz sind endgültig gestorben. Ryse bleibt ein interessantes Beispiel dafür, wie ein ambitioniertes Konzept an Realität und schwachen Verkaufszahlen scheitern kann.

Quelle: www.ign.com

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