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Spyro: Reignited Trilogy, So arbeiteten die Entwickler mit einem Open-Source-Emulator am Originalgetreuen Remake
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Spyro: Reignited Trilogy, So arbeiteten die Entwickler mit einem Open-Source-Emulator am Originalgetreuen Remake

Toys for Bob nutzte einen Emulator, um jede Metrik der ursprünglichen Spyro-Spiele zu vermessen, von Edelstein-Platzierungen bis zu Gegner-Pfaden.

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Dennis Adam
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Open-Source-Hilfe für ein originalgetreues Remake

Für die Spyro: Reignited Trilogy griffen die Entwickler von Toys for Bob zu einem ungewöhnlichen Werkzeug: einem Open-Source-Emulator. Wie GamesRadar+ berichtet, starteten sie damit die originalen PlayStation-Titel, um sie nicht nur zu spielen, sondern systematisch zu analysieren.

Das Ziel: Kein Pixel, keine Bewegung sollte anders sein als im Klassiker. Dafür maßen die Entwickler „alle Metriken“, konkret die Positionen von Edelsteinen, die Pfade der Gegner und sämtliche Level-Geometrien.

Warum ein Emulator?

Ein direkter Blick auf den Quellcode der Originale war nicht möglich. Also behalfen sich die Macher mit der nächstbesten Methode: einem Emulator, der das Spiel originalgetreu ausführt. So konnten sie Werte wie Geschwindigkeiten, Abstände und Timing-fein auslesen.

  • Gem-Positionen wurden Koordinate für Koordinate abgeglichen.
  • Gegner-Pfade liefen sie Frame für Frame nach.
  • Kameraperspektiven und Kollisionsabfragen flossen ebenfalls in die Analyse ein.

Diese Arbeit erklärt, warum die Reignited Trilogy von 2019 so verblüffend nah am Original bleibt, obwohl sie komplett neu modelliert und animiert wurde.

Kein Copy-Paste, sondern akribische Vermessung

Toys for Bob hätte sich auch auf Handarbeit oder Schätzungen verlassen können. Stattdessen setzten sie auf eine datengetriebene Methode. Der Emulator lieferte nicht nur eine Spielhilfe als Referenz, sondern ein präzises Messinstrument.

Das Ergebnis: Jeder Sprung, jede Drehung des Drachens und jede versteckte Truhe entspricht haargenau dem Vorbild, selbst wenn die Umgebungen heute in 4K und mit neuem Licht erstrahlen.

Die Mühe zeigt sich im Detail. Wer das Remake spielt, merkt: Die Wege der Feinde sind identisch, die Edelsteine liegen an denselben Stellen. Ein Emulator als Blaupause, so macht man Remakes richtig.

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