EndeNews Logo EndeNews
Steam entfernt Spiel des Trump-Attentäters nach Review-Bombing-Welle
News

Steam entfernt Spiel des Trump-Attentäters nach Review-Bombing-Welle

Der Titel des mutmaßlichen Attentäters von Donald Trump wurde nach einer Flut negativer Nutzerbewertungen von der Steam-Plattform genommen.

D
Dennis Adam
TEILEN: Twitter Reddit

Das Ende eines digitalen Kuriosums

Valve hat den Titel “A Million Ways to Die in the West” aus dem Steam-Store entfernt. Das Spiel wird mit dem mutmaßlichen Attentäter von Donald Trump, Thomas Matthew Crooks, in Verbindung gebracht.

Der Ablauf der Ereignisse

Die Entfernung folgte unmittelbar auf eine koordinierte Aktion der Steam-Community. Über das Wochenende hinweg wurde die Produktseite mit einer Flut an negativen Nutzerbewertungen überschwemmt.

  • Die meisten Rezensionen waren laut Berichten inhaltlich wenig gehaltvoll.
  • Nutzer nutzten die Kommentarfunktion primär für politische Statements.
  • Valve reagierte zeitnah auf die plötzliche Aufmerksamkeit und den Anstieg an Meldungen.

Hintergründe zum Spiel

Das kleine Indie-Projekt war vor dem Vorfall weitgehend unbekannt. Es geriet erst durch die Identifizierung des Verdächtigen in das Rampenlicht der Öffentlichkeit.

  • Der Titel wurde ursprünglich über ein Indie-Entwicklerprogramm auf Steam veröffentlicht.
  • Die Qualität des Spiels wurde von zeitgenössischen Kritikern als unterdurchschnittlich eingestuft.
  • Private Entwickler können auf Steam nach einer gewissen Gebühr eigene Projekte publizieren, was oft zu einer hohen Dichte an Titeln geringer Qualität führt.

Konsequenzen für die Plattform

Steam löscht regelmäßig Titel, die gegen die Richtlinien verstoßen oder eine zu hohe Belastung durch toxisches Nutzerverhalten erzeugen. In diesem Fall wurde der Zugriff für Käufer und Interessenten gesperrt.

  • Das Spiel ist nun nicht mehr über die Suchfunktion auffindbar.
  • Bisherige Besitzer können das Spiel meist weiterhin aus ihrer privaten Bibliothek starten.
  • Weitere Schritte seitens Valve oder der rechtlichen Behörden wurden bisher nicht öffentlich kommuniziert.

Einige Nutzer versuchten, das Spiel vor der Löschung durch den Kauf zu sichern, um es als “digitales Artefakt” zu besitzen. Aktuell ist die Seite für “A Million Ways to Die in the West” nicht mehr über öffentliche Steam-Links erreichbar.

VERWANDTE ARTIKEL