Ein Incremental-Spiel über die letzte Katze
The Last Cat in the Universe ist kein Actionspiel und kein Rollenspiel, sondern ein kurzes, erzählerisches Incremental-Spiel mit Casual-Anstrich. Die Prämisse: Eine verlassene Raumstation, ein sterbendes System und eine einzelne Katze, für die aus den Resten ein Zuhause gebaut werden soll. Die Shop- und Datenbankeinträge nennen den 23. April 2026 als Veröffentlichungsdatum, das damit in der Vergangenheit liegt. Auf PC und Steam ist der Titel verfügbar.
Die widersprüchliche Ankündigung
- Die ursprüngliche Meldung sprach von einem Start Ende Oktober und nannte ausdrücklich Nintendo Switch als Plattform.
- In den gefundenen Shop- und Datenbankeinträgen taucht Nintendo Switch nicht bestätigt auf.
- Auch das Datum 29. Oktober ließ sich nicht belegen, die Einträge verweisen stattdessen auf den 23. April 2026.
- Die Oktober-Angabe gilt damit als unbestätigt und widersprüchlich zur Datenlage.
Was im Spiel tatsächlich passiert
Das Konzept folgt dem klassischen Muster von Incremental-Titeln: Ressourcen sammeln, Werte steigern, Fortschritt aufbauen. Hier wird dieser Loop jedoch in eine erzählerische Rahmung gesetzt. Statt Zahlenkolonnen und Prestige-Systemen steht das Einrichten eines Heims im Mittelpunkt, gebaut aus dem, was eine aufgegebene Station noch hergibt. Das Genre wird in den Einträgen als Casual, Indie und als narrative-driven incremental game beschrieben. Die Grundstimmung ist demnach gemächlich statt hektisch.
Apamate Studio und Diora
- Als Entwickler werden Apamate Studio und Diora genannt.
- Als Publisher ist Apamate Studio eingetragen.
- Ein Vorgänger oder eine Serie ist nicht belegt, das Spiel steht als eigenständiger Titel da.
- Weitere Angaben zur Studio-Historie lassen sich aus den vorliegenden Quellen nicht belegen und werden hier deshalb nicht behauptet.
Preis und Storelage
Bei Fanatical und GameBrain wird ein Preis um 6,99 Euro angezeigt. Dabei handelt es sich um einen Storepreis, nicht zwingend um die offizielle Euro-UVP. Der Betrag ordnet das Spiel im unteren Indie-Segment ein, was zur kurzen Spielform passt. Wer den Titel über Steam bezieht, sollte den dortigen Preis separat prüfen, da Storepreise voneinander abweichen können.
Incremental-Spiele als Nische mit treuer Anhängerschaft
Das Genre lebt von Titeln, die mit minimalem Budget und ohne große Grafik auskommen, aber über Monate gebunden werden. Reine Idle-Games setzen auf Zahlenwachstum, narrative Varianten koppeln den Fortschritt an eine Geschichte. The Last Cat in the Universe versucht genau diese Verbindung: Ressourcen sammeln als Erzählmittel, nicht als Selbstzweck. Die kurze Spielzeit, die in der Ankündigung mitschwingt, unterscheidet den Titel von endlos laufenden Konkurrenten. Mit 6,99 Euro positioniert sich das Spiel klar unterhalb der meisten Vollpreis-Indies.
Offene Punkte für Konsolenspieler
Die Switch-Version bleibt der unsicherste Teil der ganzen Angelegenheit. Wer auf eine Handheld-Fassung wartet, hat bislang keine belastbare Bestätigung. Die Kommunikation rund um den Titel war von Anfang an von zwei unterschiedlichen Zeitangaben geprägt: einem Oktober-Termin aus der ersten Meldung und einem April-Datum aus den Datenbankeinträgen. Letzteres deckt sich mit dem heutigen Stand, ersteres nicht. Eine offizielle Richtigstellung zu den Plattformen liegt den vorliegenden Angaben zufolge nicht vor.
Ein kleiner Titel mit klarer Zielgruppe
Der Fall zeigt, wie stark sich Store-Einträge und ursprüngliche Ankündigungstexte auseinanderentwickeln können. The Last Cat in the Universe steht für ein Segment, das selten Schlagzeilen macht: kurze, günstige Erzählspiele mit ungewöhnlicher Prämisse. Wer eine Katze, eine verfallene Station und einen gemächlichen Fortschrittsloop sucht, findet das Spiel auf Steam zum genannten Storepreis. Wer auf Switch wartet, wartet weiterhin auf ein Datum.