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Thimbleweed Park 2: Reicher Fan sticht Publisher aus
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Thimbleweed Park 2: Reicher Fan sticht Publisher aus

Ron Gilberts neues Adventure wird von einem einzelnen, vermögenden Point-and-Click-Fan finanziert, weil der Monkey Island-Schöpfer keine Publisher-Deals mehr will.

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Tommes Parzl
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Ein Mäzen fürs Adventure

Ron Gilbert, der Erfinder von Monkey Island, hat einen Geldgeber gefunden, der anders ist als klassische Publisher. Ein sehr reicher Fan von Point-and-Click-Adventures finanziert das nächste Spiel des Entwicklers: Thimbleweed Park 2.

Die Neuigkeit verbreitete Kotaku. Die Finanzierung kommt demnach von einer Einzelperson, nicht von einem Konzern.

Der Ärger mit Publishern

Gilbert hatte in der Vergangenheit mehrfach mit Publishern zu tun. Offenbar sind dabei einige schlechte Erfahrungen hängengeblieben.

  • Schlechte Publisher-Deals trieben ihn an.
  • Ein vermögender Fan sprang ein.
  • Das Projekt läuft nun ohne klassischen Verleger.

So bleibt die kreative Kontrolle bei den Entwicklern. Der Geldgeber hält sich offenbar aus der Spielgestaltung heraus.

So arbeitet es sich ohne Publisher

Die klassische Arbeit mit einem Publisher bringt oft Kompromisse mit sich. Im Fall von Thimbleweed Park 2 übernimmt der Fan-Geldgeber die Rolle des Finanziers, ohne sich inhaltlich einzumischen.

Das Ergebnis könnte ein Adventure werden, das ganz im Sinne von Ron Gilbert entsteht. Der erste Thimbleweed Park zeigte bereits: Der Mann liebt skurrile Rätsel, Pixel-Optik und trockenen Humor.

Was bislang über das Spiel bekannt ist

Die Faktenlage ist dünn. Bisher kennen wir:

  • Den Titel: Thimbleweed Park 2
  • Den Ersteller: Ron Gilbert
  • Die Finanzierung durch einen reichen Adventure-Fan

Details zur Handlung oder zum Erscheinungstermin wurden nicht genannt. Auch wer der geheimnisvolle Geldgeber ist, bleibt unklar.

Ein gutes Zeichen für Retro-Fans

Dass ein einzelner Fan ein ganzes Spiel finanziert, ist ungewöhnlich. Gerade im Point-and-Click-Genre, das lange Zeit als ausgestorben galt, ist das ein starkes Signal.

Der reiche Geldgeber hat damit einem der bekanntesten Adventure-Entwickler den Rücken freigehalten. Sein Geld setzt direkt auf die Vision eines Künstlers, statt auf Verkaufszahlen.

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