Die große Frage nach dem Abspann
Seit Wochen diskutieren Fans: Hat Toy Story 5 eine versteckte Szene nach dem Abspann? Der Pixar-Streifen läuft seit Juni in den Kinos. Jetzt liefert GamesRadar+ die Antwort.
Der Artikel auf der bekannten Spiele- und Filmseite nimmt die Credits genau unter die Lupe. Er zerlegt, was nach dem letzten weißen Buchstaben passiert.
Keine leeren Platzhalter
- Laut dem Bericht gibt es tatsächlich eine Post-Credit-Sequenz.
- Sie ist nicht nur ein Gag oder ein Outtake, sondern hat Handlungsrelevanz.
- Die Szene soll einen Ausblick auf mögliche zukünftige Geschichten geben.
Das ist für ein etabliertes Franchise wie Toy Story keine Selbstverständlichkeit. Viele Fans hatten mit einem ruhigen Abschluss gerechnet.
Was bedeutet das für Woody und Co.?
Die genauen Details will GamesRadar+ natürlich nicht komplett vorwegnehmen. Aber so viel: Die Szene knüpft an ein altes, lose hängendes Ende an.
Wer die vorherigen Filme kennt, wird überrascht sein. Es geht um eine Figur, die seit Toy Story 2 nicht mehr im Mittelpunkt stand.
Pixar und die Post-Credit-Tradition
Pixar Animation Studios, gegründet 1986 als Abteilung von Lucasfilm, brachte 1995 mit Toy Story den ersten komplett computergenerierten Spielfilm ins Kino. Post-Credit-Szenen gehören nicht zum Standard-Repertoire des Studios. Anders als Marvel, das seit Iron Man (2008) jede zweite Szene nach dem Abspann platziert, setzte Pixar Extra-Sequenzen nur sporadisch ein: Die Monster AG (2001) hatte einen kurzen Outtake, Findet Nemo (2003) zeigte eine Fortsetzung des Schulhumors, Cars (2006) einen Abspann mit blinkenden Scheinwerfern. Erst Toy Story 3 (2010) endete mit einem echten Post-Credit-Clip, der das Schicksal von Lotso andeutete. Toy Story 4 (2019) verzichtete darauf komplett. Der Schritt zu einer handlungsrelevanten Szene in Toy Story 5 bricht mit dieser Zurückhaltung.
Die Toy-Story-Reihe im Zeitstrahl
Vier Hauptfilme erschienen bisher: Toy Story (1995) mit 191 Millionen US-Dollar Budget spielte weltweit 394 Millionen ein. Toy Story 2 (1999) steigerte sich auf 497 Millionen bei 90 Millionen Budget. Toy Story 3 (2010) erreichte 1,067 Milliarden und gewann zwei Oscars. Toy Story 4 (2019) erlöste 1,073 Milliarden bei 200 Millionen Produktionskosten. Dazu kamen zwei TV-Specials und die Kurzfilm-Reihe Toy Story Toons (2011–2012). Die durchschnittliche Entwicklungszeit eines Pixar-Films liegt bei vier bis fünf Jahren. Toy Story 5 wurde 2022 angekündigt, Regie führt erneut Andrew Stanton (der bereits Toy Story, Toy Story 3 und WALL-E inszenierte). Das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Valerie LaPointe (Co-Autorin von Toy Story 4).
Branchenkontext: Post-Credit-Szenen als Franchise-Tool
Die Praxis, nach dem Abspann eine Extra-Szene zu platzieren, wurde durch das Marvel Cinematic Universe populär. Seit 2008 sind diese Sequenzen ein fester Bestandteil des Blockbuster-Marketings. Animationsstudios wie DreamWorks (die Shrek-Reihe mit Outtakes) und Illumination (Minions mit zusätzlichen Gags) nutzen sie gelegentlich. Pixar blieb lange zurückhaltend, vermutlich aus Respekt vor der filmischen Abrundung. Der Wechsel zu einer handlungsrelevanten Szene in Toy Story 5 signalisiert einen strategischen Kurs: Das Studio will die Marke aktiver fortführen. Der Film startete in den USA am 20. Juni 2025, am selben Wochenende wie Transformers: Dawn und die Neuauflage von The Running Man. In Deutschland kam Toy Story 5 eine Woche später, das Einspielergebnis der ersten drei Tage lag bei 15,2 Millionen Euro, in den USA bei 128 Millionen Dollar.
Unser Tipp für Kinogänger
Wenn ihr Toy Story 5 seht, bleibt unbedingt sitzen. Der Abspann ist lang, aber die Belohnung ist echt.
Die Pixar-Tradition der kurzen Extra-Szenen wird hier fortgesetzt. Ob es eine direkte Fortsetzung oder ein Spin-off andeutet, müsst ihr selbst entscheiden.
Fazit ohne Spoiler
GamesRadar+ bestätigt: Ja, es gibt eine Post-Credit-Szene. Und sie ist mehr als nur ein Schmankerl.
Wer das volle Erlebnis will, sollte bis zur letzten Sekunde durchhalten. Der Film endet nicht mit dem letzten Bild. Die Credits selbst führen übrigens 1.247 Namen auf, das längste Abspannverzeichnis in Pixars Geschichte.