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Ubisoft streicht „Monetarisierung macht mehr Spaß“ aus Geschäftsbericht, interne Warnung zu Entwicklungszeiten
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Ubisoft streicht „Monetarisierung macht mehr Spaß“ aus Geschäftsbericht, interne Warnung zu Entwicklungszeiten

Ubisoft entfernt umstrittene Aussage zur Monetarisierung aus dem Jahresbericht, während ein internes Dokument vor zu langen Entwicklungszyklen warnt.

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Tommes Parzl
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Vernunft oder PR-Coup?

Ubisoft hat laut einem Bericht von Kotaku die umstrittene Behauptung aus seinem Jahresbericht gestrichen, dass Monetarisierung Spiele „mehr Spaß“ mache. Der Satz war in früheren Versionen des Reports wie eine Kampfansage an Spieler geklungen, und sorgte regelmäßig für Häme.

  • Ob Ubisoft selbst gemerkt hat, wie absurd diese Formulierung klingt, bleibt offen.
  • Fakt ist: Die Passage ist verschwunden. Ein kleiner Sieg für alle, die Mikrotransaktionen nicht als Feature feiern.

Ein interner Reality-Check

Derselbe Bericht enthält eine interne Warnung vor zu langen Entwicklungszyklen. Das ist bemerkenswert, denn Ubisoft steht seit Jahren in der Kritik, große Marken wie Assassin‘s Creed oder Far Cry über Gebühr auszureizen, und zwar oft mit jahrelangen Wartezeiten zwischen Einträgen.

  • Die Botschaft an die eigenen Studios: Entwicklungszeiten müssen runter.
  • Widerspricht das nicht der Idee von „quality over quantity“? Vielleicht. Aber es zeigt zumindest, dass man im Haus die ökonomischen Realitäten erkennt.

Was bedeutet das für Spieler?

Die Entfernung des „Spaß-Satzes“ ist ein symbolischer Schritt. Sie gibt zu, dass Monetarisierung in erster Linie Geld bringt, nicht Freude. Die Warnung zu langen Zyklen deutet an, dass Ubisoft künftig schneller liefern will.

  • Ob das in mehr Poliertitel oder mehr halbgaren Releases mündet, ist die große Frage.
  • Eins ist klar: Die Ära der unverblümten PR-Floskeln scheint bei Ubisoft vorerst beendet. Zumindest auf dem Papier.

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