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„Venom: The Last Dance“ klettert auf Netflix auf Platz 2: Tom Hardys Sci-Fi-Spektakel wird zum Streaming-Star
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„Venom: The Last Dance“ klettert auf Netflix auf Platz 2: Tom Hardys Sci-Fi-Spektakel wird zum Streaming-Star

Der neueste Venom-Film mit Tom Hardy erobert nach seinem Kinostart die Netflix-Charts und sichert sich Platz 2 der meistgesehenen Filme.

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Tommes Parzl
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Der Überraschungs-Coup auf Netflix

  • „Venom: The Last Dance“ ist auf Netflix offiziell auf Platz 2 der meistgesehenen Filme geklettert.
  • Die Produktion kostete laut Berichten 478 Millionen Dollar und gehört damit zu den teuersten Marvel-nahen Filmen überhaupt.
  • Nach dem Kinostart im Herbst 2024 findet der Film nun über den Streaming-Dienst ein neues Publikum, das die düstere Symbionten-Action offenbar schätzt.
  • Die Meldung basiert auf einem Bericht von Polygon.com, das den Streaming-Erfolg des Films als „Streaming-Hit“ einordnet.

Was ist „Venom: The Last Dance“ überhaupt?

  • Der Film ist der dritte Teil der Venom-Reihe, die auf dem gleichnamigen Marvel-Comic-Charakter basiert.
  • Tom Hardy spielt den Investigativjournalisten Eddie Brock, der sich mit einem außerirdischen Symbionten verbindet und dadurch übermenschliche Kräfte erhält.
  • Regie führte Kelly Marcel, die bereits am Drehbuch des zweiten Teils beteiligt war und hier ihr Regiedebüt feierte.
  • Der Streifen kombiniert Body-Horror-Elemente mit klassischer Superhelden-Action und setzt auf eine düstere, fast schon apokalyptische Stimmung.

Die Geschichte der Venom-Filme

  • Der erste Venom-Film kam 2018 in die Kinos und spielte weltweit über 850 Millionen Dollar ein, ein damals überraschender Erfolg.
  • Der Nachfolger „Venom: Let There Be Carnage“ folgte 2021, während der Pandemie, und holte immerhin 506 Millionen Dollar.
  • Kritiker waren anfangs skeptisch, doch das Publikum schätzte die ungewöhnliche Buddy-Dynamik zwischen Eddie und dem Symbionten.
  • Die Reihe stammt von Sony Pictures, das die Filmrechte an Spider-Man und dessen Nebenfiguren besitzt, und ist damit Teil eines größeren Spider-Man-Universums.

Ein Blick auf das Studio Sony Pictures

  • Sony Pictures hat mit der Venom-Reihe bewiesen, dass Superheldenstoffe ohne einen Auftritt von Spider-Man funktionieren können.
  • Das Studio hat parallel auch andere Ableger wie Morbius oder Madame Web produziert, die jedoch nicht an den Erfolg von Venom anknüpfen konnten.
  • Die Venom-Trilogie ist bislang das erfolgreichste Nicht-Spider-Man-Franchise des Studios und sichert Sony eine eigene Nische im Superhelden-Genre.
  • Mit einem Budget von 478 Millionen Dollar für den dritten Teil setzte das Studio offenbar auf ein großes Abschlussfeuerwerk, um die Trilogie gebührend zu beenden.

Branchenkontext: Streaming als zweite Chance

  • Netflix hat sich in den letzten Jahren als Plattform etabliert, die ältere Blockbuster nach ihrer Kinoauswertung noch einmal massenhaft an ein neues Publikum bringt.
  • Filme wie „Godzilla vs. Kong“ oder „Dune“ verzeichneten ähnliche Streaming-Starts, nachdem sie im Kino gelaufen waren.
  • Der Erfolg von „Venom: The Last Dance“ auf Netflix zeigt, dass das Studio- und Streaming-Konzept weiterhin funktioniert, auch wenn die Kinokassen rückläufig sind.
  • Für Fans ist es zudem eine Gelegenheit, die Actionsequenzen in den eigenen vier Wänden erneut zu erleben, ohne auf das Kinoerlebnis zu verzichten.

Vergleich mit anderen Superhelden-Ablegern

  • Während das Marvel Cinematic Universe auf Vernetzung und Kontinuität setzt, verfolgt Sony bei Venom einen bewusst losgelösten Ansatz.
  • Die Filme sind bewusst kompakt erzählt und verzichten auf lange Post-Credit-Scenes, die auf kommende Crossovers hinweisen.
  • Das unterscheidet die Reihe von anderen Comicverfilmungen und macht sie auch für Gelegenheitszuschauer attraktiv.
  • Tom Hardys Darstellung des zerrissenen Eddie Brock gilt vielen als das Herzstück der Trilogie, das über Schwächen im Drehbuch hinwegtröstet.

Fazit: Ein Streaming-Sieger mit Substanz

  • Die Platzierung von „Venom: The Last Dance“ auf Platz 2 der Netflix-Charts ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer konsequenten Fanbase, die auch nach dem Kinostart loyal bleibt.
  • Der Film profitiert von seiner Mischung aus Action, schwarzem Humor und einem charismatischen Hauptdarsteller, der in der Rolle aufzugehen scheint.
  • Für die nächsten Monate ist damit zu rechnen, dass der Film noch lange in den weltweiten Top-Listen bleibt und neue Zuschauer anspricht.
  • Und wer weiß: Vielleicht weckt der Streaming-Erfolg ja auch wieder das Interesse an einem Videospiel zum Thema, das seit dem SNES-Klassiker „Venom/Spider-Man: Separation Anxiety“ aus dem Jahr 1995 nicht mehr wirklich in Erscheinung getreten ist.

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