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Vorbesteller-Falle? Verbraucherzentrale warnt vor teurem Gaming-Fehler
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Vorbesteller-Falle? Verbraucherzentrale warnt vor teurem Gaming-Fehler

Die Vorfreude auf neue Spiele ist riesig, doch die Verbraucherzentrale rät zur Vorsicht bei Vorbestellungen. Wir zeigen die Risiken hinter exklusiven Boni und Launch-Versprechen.

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Tommes Parzl
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Die Macht der Vorfreude

Ein epischer Trailer, erste Gameplay-Szenen, und schon zuckt der Finger in Richtung „Jetzt vorbestellen“. Publisher wissen dieses Gefühl zu nutzen: Exklusive Boni, limitierte Editionen und das schnöde Versprechen pünktlicher Lieferung zum Launch.

Doch die Verbraucherzentrale schlägt Alarm. Der Impuls, blind vorzubestellen, kann sich schnell als teurer Fehler entpuppen.

Die größten Risiken auf einen Blick

  • Unfertige Spiele: Viele Titel erscheinen mit schweren Bugs oder Patches erst Monate später. Wer vorbestellt, zahlt den vollen Preis für ein Produkt, das kaum spielbar ist.
  • Kein Rücktrittsrecht: Digitale Vorbestellungen lassen sich nach Release kaum stornieren. Anders als im Laden gibt es kein 14-tägiges Widerrufsrecht für heruntergeladene Codes.
  • Hype vs. Realität: Trailer und Gameplay-Versprechen zeigen oft die beste Version. Die finale Qualität bleibt bis zum Release verborgen.
  • Bonus-Inhalte schnell vergessen: Exklusive Skins oder Ingame-Währung verlieren nach wenigen Stunden ihren Reiz. Der Aufpreis für eine „Deluxe Edition“ war es selten wert.

Was bleibt, ist Geduld

Die Verbraucherzentrale rät: Warten bis zum Release oder kurz danach. Dann sieht man echte Tests, Let’s Plays und Bewertungen, kein geschönter Trailer mehr.

Wer den Launch-Day-Stress meidet, spart bares Geld. Preisnachlässe von 20 bis 30 Prozent sind keine Seltenheit, sobald der erste Hype verflogen ist.

Eine Lektion aus der Retro-Ecke

Früher hat man Spiele im Laden angespielt oder ausgeliehen. Heute zahlen wir dafür, dass ein Spiel pünktlich im Postfach liegt. Die Vorfreude ist ein mächtiges Gefühl, aber kein Grund, das Portemonnaie blind zu öffnen.

Die Verbraucherzentrale hat mit ihrer Warnung einen wunden Punkt getroffen. Vielleicht ist es Zeit, den „Vorbestellen“-Knopf in Gedanken durch einen „Erstmal abwarten“-Knopf zu ersetzen.

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