Warum Rebellion bei Steam auf simple Namen setzt
Das Studio hinter Sniper Elite verrät, wie sie ohne AAA-Marketingbudgets auf Steam gegen die tägliche Flut an Neuerscheinungen bestehen.
Der Kampf um Aufmerksamkeit auf Steam
Im Jahr 2012 erschienen monatlich etwa 30 neue Spiele auf Steam. Heute erreichen täglich durchschnittlich 80 Titel die digitale Verkaufsplattform.
Für mittelgroße Studios wie Rebellion wird es in dieser Masse extrem schwierig, ohne das Marketingbudget von Konzernen wie Ubisoft oder Electronic Arts aufzufallen. CEO Jason Kingsley setzt daher auf eine pragmatische Strategie.
Die Macht der einfachen Namen
Kingsley verfolgt bei der Vermarktung einen Ansatz, der auf sofortigem Verständnis basiert. Wenn Kunden den Namen eines Spiels sehen, sollen sie direkt wissen, was sie erwartet.
- Sniper Elite: Der Spieler übernimmt die Rolle eines Scharfschützen.
- Zombie Army: Der Titel verrät sofort den Kampf gegen Untote.
- Alien Deathstorm: Ein Sturm des Todes durch Aliens.
Fokus statt Größenwahn
Rebellion kontrolliert konsequent Budgets und Ambitionen, anstatt sich in zu komplexen Konzepten zu verlieren. Ein fokussiertes Spielprinzip hilft Kunden bei der schnellen Kaufentscheidung.
Die Einfachheit der Kommunikation ist für ein selbstfinanziertes Studio der Ankerpunkt. Während andere Entwickler Millionen in aggressive Werbekampagnen investieren, setzt Rebellion auf den Wiedererkennungswert ihrer Marken.
Survival im Mittelfeld
Die Strategie verhindert, dass wertvolle Ressourcen in unklare Marketingbotschaften fließen. Das Team konzentriert sich darauf, dass der Titel des Spiels die Erwartungshaltung des Nutzers direkt bedient.
Rebellion hat mit diesem Ansatz eine Nische besetzt, die ohne komplexe Erklärungen auskommt. Aktuell befinden sich über 2.400 Spiele pro Monat im Wettbewerb um die Gunst der Steam-Nutzer.
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