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Wind Runners: Die Bullet-Hell-Dogfight-Demo quält mit dem eigenen Übermut
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Wind Runners: Die Bullet-Hell-Dogfight-Demo quält mit dem eigenen Übermut

In der Demo des Roguelite-Dogfighters Wind Runners auf Steam zeigt sich, dass ungestümes Draufhalten oft tödlich endet.

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Dennis Adam
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Ein ungestümer Pilot trifft auf harte Realität

Seit ich mit meinem Vater auf seinem alten Acorn Elite spielte, bin ich dem Dogfighting verfallen. Er übernahm das Fliegen, ich drückte den Feuerknopf. Diese Arbeitsteilung hat mir offenbar eine fatale Angewohnheit eingebrannt: Sobald ich ein Ziel im Fadenkreuz habe, ziehe ich nicht mehr ab.

In der Demo des Roguelite-Dogfighters Wind Runners, die am vergangenen Wochenende auf Steam erschien, rächt sich dieser Stil. Ich fliege stur geradeaus, feuere, bis entweder der Gegner explodiert, oder meine Maschine.

Roguelite-Dogfight mit hohem Tempo

Wind Runners ist ein Bullet-Hell-Dogfight aus der Vogelperspektive. Jeder Run beginnt von vorn, die Gegnerhorden werden zufällig generiert.

  • Man steuert ein wendiges Flugzeug durch dichte Projektilsalven.
  • Ziel ist es, Wellen feindlicher Jäger zu überleben und zu zerstören.
  • Nach jedem Tod startet man mit leeren Händen, typisch Roguelite.

Die Steuerung fühlt sich butterweich an, die Schusswechsel sind intensiv. Doch genau das verleitet mich zum Leichtsinn.

Warum ich immer wieder sterbe

Mein Problem ist nicht die Zielgenauigkeit, sondern das Timing. Ich bleibe auf Kollisionskurs, selbst wenn die gegnerische Kugelwand bereits auf mich zukommt.

  • Statt rechtzeitig wegzurollen, denke ich: „Vielleicht platziere ich noch einen Treffer.“
  • Das geht fast immer schief, mein Run endet in einer Rauchwolke.

In Elite gab mein Vater die Kommandos und zog mich aus der Gefahrenzone. Jetzt fehlt dieser Copilot. Ich muss lernen, den eigenen Angriff abzubrechen, bevor es zu spät ist, eine Lektion, die mir das Spiel ständig aufs Neue erteilt.

Kein Ende in Sicht

Bisher habe ich nicht einen einzigen Run abgeschlossen. Die Demo von Wind Runners ist klein, aber ihre Lektion sitzt tief: Bullet-Hell-Dogfight belohnt keine Helden, die blind nach vorne preschen. Ich starte trotzdem immer wieder eine neue Maschine, und hoffe, beim nächsten Mal rechtzeitig abzudrehen.

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